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Fuhlen-Hess. Oldendorf empfängt Warmsen / Auhagen gegen Großenheidorn II

VfL-Reserve zum Spitzenspiel nach Langendamm

Handball (hga/mic). In der WSL-Oberliga der Frauen kommt es zu einem ersten Spitzenspiel. Der nach drei Spieltagen ungeschlagene Tabellenführer VfL Bad Nenndorf II muss beim ebenfalls noch ungeschlagenen Tabellenzweiten SCB Langendamm antreten.

veröffentlicht am 07.10.2006 um 00:00 Uhr

Langendamm - Bad Nenndorf II. Diese Spitzenbegegnung bietet dem VfL eine gute Gelegenheit, sich an der Tabellenspitze festzusetzen. Dabei werden die Gastgeberinnen die Mannschaft von VfL-Trainerin Svenja Sievert-Gattner sicherlich vor schwierigere Aufgaben stellen, als dies der MTV Auhagen am vergangenen Wochenende tat. Mit 34:21 unterstrich die VfL-Reserve seine mannschaftliche Stärke, wurde allerdings nicht gefordert. Daher wird das Augenmerk beim VfL auf der richtigen Einstellung zum Gegner liegen. Fast noch wichtiger ist ein anderer Mannschaftsteil. "Unsere Abwehr ist das A und O", sagt Sievert-Gattner. Ein auf die "leichte Schulter" nehmen sollte vermieden werden. "Wirmüssen unsere Chancen konzentriert nutzen", fordert Sievert-Gattner. Fehlen werden Kathrin Otte und Isabel Anders. Anwurf: Sonnabend, 17.30 Uhr. Fuhlen-Hess. Oldendorf - Warmsen. Im Verfolgerduell der WSL-Oberliga erwartet die HSG Fuhlen-Hess. Oldendorf den Tabellenfünften SV Warmsen zum Vergleich. "Ein ernst zu nehmender Gegner, der als Favorit anreist und über eine körperbetonte Spielweise verfügt", warnt HSG-Betreuer Christian Günnewich und fügt hinzu: "Der robuste SV-Deckungssverband wird nur schwer zu knacken sein! Daher müssen sich die Weserstädterinnen auf eine harte Gangart und kampfbetonte Auseinandersetzung einstellen." Im Angriff muss die HSG-Abwehr auf die treffsichere Annika Brückner achten. Die Schützlinge von HSG-Trainer Dirk Riechert wollen voll dagegen halten, aggressiv in die Zweikämpfe gehen und zumindest einen Punktgewinn landen. Personell haben die Weserstädterinnen keine Probleme. Vielleicht gelingt mit einem couragierten Auftritt sogar ein Überraschungscoup. Anwurf: Samstag, 17.30 Uhr. Auhagen - Großenheidorn II. Die Gäste sind nach drei Spieltagen noch ohne Sieg, für den MTV ist es ein Konkurrent im Kampf um den Klassenerhalt. Somit ergibt sich der Zwang zum Erfolg fast von allein. Am vergangenen Wochenende bekam der MTV Auhagen seine derzeitigen Grenzen aufgezeigt. Beim VfL Bad Nenndorf II setzte es eine 24:31-Niederlage. Es wurde deutlich, dass der Kader beim MTV Auhagen noch ausbaufähig ist. Monika Kramer und Kathrin Moses fehlten, Tonkunas musste mangels Wechselalternativen auf die eine oder andere Taktik verzichten. "Monika fällt immer noch verletzt aus. Meine Mannschaft kann mehr und hat bestimmt aus ihren Fehlern gelernt", ist Tonkunas überzeugt. Nun sind die Gäste aus Großenheidorn lange nicht so stark besetzt wie der VfL Bad Nenndorf II, die Tonkunas-Truppe muss in eigener Halle die Richtung von Beginn an klar machen. "Wir müssen unbedingt punkten", fordert Tonkunas. Dazu wird ein konzentrierter und mit hoher taktischer Disziplin versehener Auftritt nötig sein. Anwurf: Sonntag, 15.45 Uhr.

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