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Arbeitsgruppen wollen Übungsleiterpool einrichten, Finanzen und Strukturen prüfen und Termine koordinieren

VfL und TC werden gemeinsam neue Wege gehen

Hameln. Wenn zwei Sportvereine etwas miteinander zu tun haben, geht es meistens um Punkte und Tore, um Sekunden und Weiten. Wenn sich die beiden Hamelner Vereine Turn-Club und VfL zum Gespräch verabreden, ist das zwar nicht sensationell, aber auch nicht alltäglich. In einer Kleinstadt kennt man sich, und so ist es nicht verwunderlich, dass Vorstand und Abteilungsleiter Gemeinsamkeiten entdecken.

veröffentlicht am 29.11.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 02:21 Uhr

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Zu einem ersten Informations- und Gedankenaustausch trafen sich nun 18 Vertreter beider Sportvereine, ohne Berührungsängste und voller Zuversicht, dass sich gemeinsam einiges voranbringen lässt.

Es gibt Sonnen- und Schattenseiten. Beide Sportvereine haben zu kämpfen, um die Schuldenlast zu senken, ohne die Mitglieder zu sehr zu belasten. Beide Sportvereine suchen Nachwuchskräfte – wie viele andere auch –, sowohl bei den Aktiven als auch bei den Verantwortlichen (Vorstandsarbeit, Übungs- und Trainingsbetrieb). Zugleich gibt es bei beiden Sportvereinen Sportarten, die als Aushängeschilder bezeichnet werden dürfen, z. B. Fechten, Taekwondo, Judo, Volleyball und Tanzsport beim TC, Basketball, Gerätturnen, Handball und Gesundheitssport beim VfL, um nur einige zu nennen.

In manchen Übungsgruppen lässt die Teilnehmerzahl allerdings nach, einzelne Sportarten können nicht angeboten werden, weil die passenden Übungsleiter/innen und Trainer fehlen. Es gibt auch interessante Entwicklungen, Zumba, Gesundheitssport und Parcours sind zurzeit sehr gefragt. Nach Qualifizierung der Übungsleiter/innen können diese Bewegungsarten angeboten werden.

In gemeinsamen Arbeitsgruppen geht es um die Vereinszukunft.

Nach der Erörterung der aktuellen Situation wurden Arbeitsgruppen mit Schwerpunkten gebildet, die sich noch in diesem Jahr treffen. Dabei geht es um Finanzen und Strukturen, Sportarten und den Sportbetrieb und um gemeinsame Veranstaltungen. Zu den Fragen, die bearbeitet werden müssen, gehören „Weniger Ausgaben – mehr Einnahmen“, Befreiung von den Schulden, Modernisierung der Vereinsheime, Konzentration der Kräfte, Prüfung der sportlichen Schwerpunkte, Einrichtung eines „Übungsleiterpools“, ggf. Verlagerung von Orten und Zeiten, Erstellung eines gemeinsamen Veranstaltungsplans für 2013 und 2014.

Zu einem späteren Zeitpunkt werden auch die Themen „Schule und Sport“, Gesundheitssport, Betriebssport und Vernetzung auf der Tagesordnung stehen. Gesprächsstoff ist also reichlich vorhanden – der Anfang ist gemacht. Dabei wird es nicht vorrangig um Bestandserhaltung gehen, sondern vorrangig um die Zukunft des Sports in Hameln im Allgemeinen und um ein qualifiziertes Sportangebot für alle Generationen im Besonderen, berichtet Udo Wolten, Vorsitzender vom VfL.



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