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Pollhagen-Nordsehl gewinnt das Derby

VfL und ASC setzen sich im Bezirkspokal durch

Frauenfußball (pm). Die Bezirksoberligisten ASC Pollhagen-Nordsehl (3:0 beim TSV Bückeberge) und VfL Bückeburg (6:0 bei der SG Schamerloh II) haben die 3. Runde im Bezirkspokal erreicht.

veröffentlicht am 02.10.2006 um 00:00 Uhr

Dabei hatte der ASC etwas Glück und mit Torfrau Kathrin Piel sowie Goalgetterin Stephanie Reckeweg seine entscheidenden Akteurinnen. Nach einer Viertelstunde des Abtastens begann der TSV eine Drangperiode, an deren Höhepunkt Ardiana Syla den Ball an die Latte (20.) köpfte. Der ASC begann gerade zu wackeln, als sich Reckeweg den Ball schnappte, durch das Mittelfeld marschierte und ungehindert aus 16 Metern zum 1:0 für die Gäste einschoss (24.). Der TSV setzte nach, produzierte aber in der Abwehr einen Querschläger, der Nicole Dopple vor die Füße fiel. Diese ließ sich nicht bitten und vollendete zum 2:0 (30.). Allein bis zur Pause vergaben die Gastgeberinnen viele Chancen zum Anschlusstor und kamen danach noch entschlossener zurück. Nach einem harmlosen Freistoß (54.) ein erneuter Querschläger in der TSV-Abwehr, den Janine Mensching zum 3:0 ins Netz schob. Nun setzte die Eintracht alles auf eine Karte. Piel und die überragende Jessica Biesterfeld als Libero retteten für ihr Team die Null und damit die nächste Pokalrunde. Beim Abpfiff erhielten beide Mannschaften den verdienten Applaus der rund 120 Zuschauer für einen packenden Pokalfight. TSV: Braun, Pelzer, Bianca Kasseck, Klement, Morast, Dethlof, Monscheuer, Schütt, Zeckel (52. Linda Syla), Hunte, Ardiana Syla. ASC: Piel, Biesterfeld, Hitzemann, Dittmann, Daseler, Kowalski (52. Breuel), Schmidt, Reckeweg (62. Reckeweg), Pfaab, Dopple, Mensching (85. Beier). "Nach einer ordentlichen ersten Hälfte war das Spiel mit 4:0 gelaufen. Danach wurden wir nicht mehr gefordert und spielten den Sieg locker nach Hause", beschreibt VfL-Trainer Thomas Rudolf die Partie. Julia Danziger (1., 12.) nach zwei ruhenden Bällen von Lena Spitzer, Jennifer Hennings (16.) und erneut Danziger (22.) trafen vor der Pause, Anika Hävemeier (85.) und Mareike Bauer (87.) danach. Tiefpunkt war eine Rote Karte gegen die SGS-Reserve nach einem bösen Foul an Hennings. Torfrau Ferdane Beqiri feierte ein wenig beschäftigtes Debüt beim VfL, der den neuen Schwung mit ins morgige Heimpunktspiel (11 Uhr) beim TSV Deinsen mitnehmen möchte. VfL: Ferdane Beqiri, Spitzer, Kögler (46. Reygers), Hävemeier, Stahlhut, Bauer, Danziger, Gellermann, Hennings, Remedios, Schlupp.

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