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Die Gäste aus Ricklingen bleiben über weiter Strecken harmlos und ungefährlich

VfL Bückeburg spielt wie entfesselt 6:1-Erfolg im ersten Heimspiel

Niedersachsenliga (ku). Die Ricklinger scheinen dem VfL Bückeburg zu liegen. Nach dem Gewinn des Bezirkspokals war der Niedersachsenliga-Aufsteiger der erste Bückeburger Heimgegner im Jahnstadion und musste gleich eine ganz bittere Lektion lernen.

veröffentlicht am 21.08.2006 um 00:00 Uhr

Sechs Mal konnten die Bückeburger Spieler gegen Ricklingen jubel

Die Youngster von Rainer Behrens fanden selten zu effektivem Spiel, zeigten sich vor allem im Defensivebereich völlig überfordert, blieben über weite Strecken den Beweis der Niedersachsenliga Tauglichkeit schuldig. Sicher auch ein Grund der Schock nach 25 Sekunden: Anpfiff, ein schneller Ball auf Andreas Kramer, zwei Haken und Ricklinges Keeper Benjamin Schimmel griff an diesem Tag zum ersten Mal hinter sich. Bückeburg weiter mit Druck. Alexander Bremer und Manuel Stahlhut brandgefährlich, unterstützt von Florim Mustafa und Andreas Kramer an den Außenlinien. Nach dem frühen Tor Ricklingen beeindruckt, mit zunehmender Spieldauer etwas mutiger in der Vorwärtsbewegung. Aber bis auf ein "Kopfbällchen" von Alexander Kiene hatte Keeper Tim Engler wenig zu tun. Auch die beiden Ex-Bückeburger Nikolas Reinhard und Michael Huntemann blieben blass, Tim Engler parierte in der 30. Minute einen harmlosen Ball von Reinhardt. Auf der Gegenseite Chancen am laufenden Band, Bremer scheiterte per Kopf und am Keeper, verfehlte im Liegen knapp die Ricklinger Torlinie. Es dauerte bis zur 60. Minute, ehe dasüberfällige und erlösende 2:0 fiel. Pascal Könemann auf Alexander Bremer. Dann wieder Stahlhut, aber er verpasste nach guten Zuspiel von Florim Mustafa der in der Offensive überzeugte, in der Arbeit nach hinten aber etliche Böcke schoss. In der 69. Minute das 3:0 durch Alexander Bremer, Manuel Stahlhut erhöhte eine Minute später endlich auf 4:0. Das 5:0 machte Martin Prange mit einem flachen Freistoß durch die Mauer. Tor Nummer sechs legte Niko Werner in der 82. Minute per Kopf nach einer Ecke von Andreas Kramer nach. Ärgerlich für Tim Engler, das durch Tändelei verursachte, unnötige 6:1 durch Benjamin Marquardt in der 87. Minute. VfL: Engler, Könemann (60. Chalil), Werner, Prange, Bremer, Kriehn (60. Deppe), Stahlhut (72. Möller), Kramer, Tarak, Steininger, Mustafa.

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