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Niedersachsenligist verliert gegen den Oberligisten Eintracht Nordhorn 3:4 nach Elfmeterschießen

VfL Bückeburg riecht an der Pokalsensation

Fußball (seb). Gut 200 Zuschauer verfolgten die Partie im Niedersachsenpokal zwischen dem VfL Bückeburg und Eintracht Nordhorn. Das Nottebrock-Team verpasste die Sensation um Haaresbreite. Der Oberligist gewann mit 4:3 nach Elfmeterschießen und landete einen schmeichelhaften Erfolg. Nach regulärer Spielzeit stand es torlos 0:0.

veröffentlicht am 27.02.2009 um 13:37 Uhr

Jean-Paul Thom (l.) hatte auf der rechten Seite viel zu tun und

VfL-Trainer Timo Nottebrock reagierte auf die peinliche 0:6-Schmach in Havelse. Manuel Stahlhut saß mit Trainingsrückstand zunächst auf der Bank. Auch Alexander Hafke und Florim Mustafa pausierten. In der ersten Hälfte war kein Klassenunterschied zu sehen. Die Eintracht schonte einige Stammkräfte, war zwar dominierend, doch hatte die Wessels-Elf keine zündenden Ideen, den VfL in Bedrängnis zu bringen. Die Bückeburger gingen engagiert in die Zweikämpfe, standen ganz nah am Mann und hielten die Begegnung offen. Die erste Chance im Spiel hatte der Niedersachsenligist. Ferit Tarak setzte sich auf der linken Seite durch, passte nach innen zu Alexander Bremer, doch sein Schuss wurde noch von einem Abwehrbein abgeblockt. In der 23. Minute waren die Gäste das erste Mal gefährlich vor dem VfL-Gehäuse. Der Schuss von Dennis van den Driesche ging knappüber den Kasten. Die beste Möglichkeit in Halbzeit eins hatte "Bubi" Bremer in der 35. Minute. Eintracht-Keeper Andre Lange konnte einen Freistoß von Martin Prange nicht festhalten. Der Ball sprang Bremer vor die Füße, aber der VfL-Torjäger schob die Kugel Lange wieder in die Arme. Auch nach dem Seitenwechsel blieb der VfL Bückeburg mit dem Oberligisten auf Augenhöhe. Es hatte den Anschein, als sei Eintracht Nordhorn wenig gewillt, die nächste Pokalrunde zu erreichen. Die Aktionen wirkten sehr pomadig. Die beste Chance in der zweiten Halbzeit hatte erneut Bremer. Nach einer schönen Kombination über Torben Deppe und Pascal Könemann traf der VfL-Torjäger nur den Pfosten. Im abschließenden Elfmeterschießen behielt der Oberligist die Nerven und versiebte nur einen Strafstoß. Auf Seiten der Bückeburger trafen Martin Prange, Florim Mustafa und Alexander Bremer. Niko Werner scheiterte an Eintracht-Keeper Andre Lange und Torben Deppe haute die Kugel an den Pfosten. VfL: Engler, Könemann, Porcello, Werner, Prange, Thom, Bremer, Fritsche (60. Mustafa), Deppe, Tarak, Steininger.

Die Einstellung stimmte bei Pascal Könemann (l.) und Co.
  • Die Einstellung stimmte bei Pascal Könemann (l.) und Co.
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