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Vorjahresgewinner unterliegt Nottebrock-Elf mit 1:4 / Nienstädt schlägt Niedernwöhren mit 8:4

VfL Bückeburg löst den VfR Evesen als Sieger ab

Fußball (ku/jö). Volles Haus im 12. Volksbank Masters Turnier in Lüdersfeld. Der Finaltag hatte für die Fans einen hohen Unterhaltungswert. 17 Tore in zwei Spielen, am Ende siegten Bückeburg und Nienstädt bei mittlerweile fast gewohnt tropischen Temperaturen durchaus soverän.

veröffentlicht am 31.07.2006 um 00:00 Uhr

Das Endspiel begann mit einem Paukenschlag. Florim Mustafa setzte sich bei dem ersten Bückeburger Angriff energisch durch und konnte schon in der 1. Minute die Führung für den VfL markieren. Der Titelverteidiger aus Evesen geschockt, Bückeburg weiter am Drücker, Alexander Bremer mit der nächsten guten Szene. In der 28. Minute ein langer Ball auf Torben Hoppe, Oberliga-Schiedsrichter Björn Förster sah keine Abseitsposition. Der Bückeburger Youngster setzte sich rotzfrech gegen Sascha Biskup durch, verlud auch Torwart Ralf Büscher und lochte zum 2:0 ein. Bückeburg deutlich abgeklärter, Evesen bemüht aber mit zu durchsichtigen Aktionen. Lediglich von Niklas Fritsche ging Gefahr aus. Zweimal scheiterte er an Tim Engler, den dritten Versuch brachte er mit dem Pausenpfiff zum 2:1 über die Linie. Nach dem Wechsel erhöhte Evesen den Druck, blieb allerdings dabei ohne wirkliche Chance. In der 60. Minute war die Partie entschieden. Holger Weihmann foulte Soner Aslan, der Elfmeterpfiff kam sofort. Alexander Bremer trat an und erhöhte schnörkellos auf 3:1. Den vierten Treffer markiert wieder Torschützenkönig "Bubi" Bremer. Nach starker Vorarbeit von Martin Prange stellte der VfL-Goalgetter in der 78. Minute den 4:1-Endstand und den Turniersieg sicher. VfL: Engler, Könemann, Werner, Prange, Bremer, Kriehn, Soner (65. Möller), Deppe (46. Tarak), Hafke, Steininger, Mustafa (46. Kramer). VfR: Büscher, Denker (78. Wirtz), Weihmann, Biskup, Fritsche, Nowak, Hegerhorst, Adzis, Schmalkoch, Humann (64. Pineker), Bujmov. Im "kleinen Finale" wurde nicht mit Toren gegeizt. Der TuS Niedernwöhren und der SV 09 Nienstädt trennten sich im Spiel um Platz drei mit einem torreichen 4:8. Wer nur einige Minuten zu spät kam, hatte schon vier Tore verpasst. Volkan Bana brachte Nienstädt mit 1:0 in Führung (1.), Marcel Baluschek glich aus (2.), Dusko Rogovic erzielte die erneute Führung des Bezirksoberligisten (4.). Den 2:2-Ausgleich machte Roland Blaume (6.). Danach wurde es ruhiger. Nienstädt arbeitete im Verlauf der ersten Halbzeit den Klassenunterschied heraus, war aktiver und im Aufbau engagierter als Niedernwöhren. Die 4:2-Pausenführung hatte sich die Mannschaft um Torben Brandt absolut verdient. Das Tor zur 3:2-Führung erzielte Christos Christou mit einem schönen Schuss ins lange Eck (21.) und das 4:2 Christian Schütz (44.). Sein Ball schlug direkt neben dem Pfosten ein. Die Niedernwöhrener Vorstöße waren in der ersten Halbzeit zu selten. Nach der Pause wurden die Aktionen langsamer und die Laufwege kürzer. Es blieb trotzdem interessant, weil beide Mannschaften das Spiel mit reichlich Toren würzten. Die Trefferfolge: 3:4 durch einen gefühlvollen Heber von Marcel Baluschek (53.). 3:5 durch einen umstrittenen Handelfmeter von Stefan Horstmann (57.). 3:6 durch Dusko Rogovic, der sich gegen einenachlässige Abwehr durchsetzte (60.). 4:6 durch Jan Carganico. Er spitzelte den Ball schön ins lange Eck (83.). 4:7 durch Volkan Bana, der plötzlich in Schussposition geriet (85.). Das Tor zum 8:4-Sieg für Nienstädt erzielte erneut Christos Christou. Er wurde von Dusko Rogovic angespielt. SVN: Schütte, M.P. Drewes (46. D. Drewes), Schütz, Stepanek, Busch, Horstmann, Boyraz, Christou, Brandt, Rogovic, Humke. TuS: Everding, Scholz, Hartmann, Fischer, Blaume (75. Dettmer), Ballosch, Reh (45. Wulf), Carganico, Yolac, Buchwald (55. Führing), Balosch.

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