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Auch beim HSC soll mindestens ein Punkt herausspringen

VfL Bückeburg im "Serienfieber"

Frauenfußball (pm). Unentschieden. Seit vier Spieltagen steht dieses Ergebnis am Ende der Begegnungen des VfL Bückeburg in der Bezirksoberliga. Vier Spiele, in denen der VfL ungeschlagen blieb, sich aber auch nicht nennenswert von den Abstiegsplätzen entfernt hat. Und dennoch hätte Gerhard Hävemeier als Sprecher des Teams nichts dagegen, wenn am Sonntag (13 Uhr) ein weiteres Unentschieden in der Serie dazukäme. Gastgeber des Tabellenneunten ist nämlich mit dem HSC Hannover der ausgesprochene Meisterschaftsfavorit.

veröffentlicht am 26.10.2007 um 00:00 Uhr

Pia Gellermann (l.) fährt mit dem VfL Bückeburg zum Meisterschaf

Seit mehreren Jahren versucht der HSC die Liga in Richtung Niedersachsenliga zu verlassen. Immer wieder scheiterte das Team dabei anüberraschenden Punktverlusten gegen Teams aus der unteren Tabellenregion. Diesmal steht bislang erst eine Niederlage (2:3 in Mellendorf) auf dem Zettel, und nur zwei noch ausstehende Nachholspiele der Hannoveranerinnen ist es zuzuschreiben, dass der Tabellendritte noch nicht die Führung übernommen hat. "Die scheinen in diesem Jahr richtig gut drauf zu sein", hat Hävemeier beobachtet. Die Entwicklung im eigenen Team sieht man in Bückeburg dagegen derzeit mit gemischten Gefühlen. Der Kader festigt sich, vornehmlich durch die Rückkehr reaktivierter Spielerinnen. Das Spiel des VfL bekommt ein klareres Gesicht. Beinahe automatisch stellen sich zählbare Erfolge ein. Einige jüngere Spielerinnen sehen derweil ihre Felle davonschwimmen, da sie sich, wenn überhaupt, nur noch kurze Einsatzzeiten ausrechnen können. Für eine Reserve-Elf reicht der üppige Personalstand allerdings noch nicht aus. "Bevor wir keine 30 Spielerinnen zusammenhaben, können wir das vergessen", ist die realistische Einschätzung Hävemeiers. Trainer Ulf Netzeband hat damit in Hannover die freie Auswahl - alle seine Spielerinnen sind einsatzbereit.

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