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Der Tabellenführer gewinnt mit Minimalfußball am Ende deutlich mit 3:0

VfL Bückeburg gegen die cleveren Oldenburger ohne eine Siegchance

Niedersachsenliga (ku). Der Einsatz hat gestimmt, Bückburg bemühte sich mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, dem scheinbar übermächtigen Spitzenreiter und Titelaspiranten vom VfL Oldenburg Paroli zu bieten.

veröffentlicht am 25.02.2008 um 00:00 Uhr

"Paule" Thom (r.) musste schon nach 20 Minuten verletzt den Plat

Dabei zeigte sich aber im Bückeburger Spiel das mittlerweile fast albtraumhafte Szenario: im Defensivbereich ein paar folgenschwere Schnitzer, der Angriffsblock wieder zu harmlos. Und dabei hatten die Bückeburger durchaus Möglichkeiten, den Gästen das Leben schwerer zu machen. Die erste ganz dicke Szene hatte Alexander Bremer nach gutem Anspiel von Niklas Fritsche in der 5. Minute, er konnte aber den Ball nicht unterbringen. Wie das besser geht, zeigten die Gäste in der 13. Minute: Ein schneller Angriff über die rechte Seite, Stephen Attoh zog die Kugel vor das Bückeburger Tor, der abgefälschte Ball landete bei Christian Brüntjen, der sofort einlochte. Bitter, kurz darauf musste "Paule" Thom nach einem Zusammenprall mit Dennis Peter vom Platz getragen werden. Oldenburg danach mit einfachsten Mitteln. Die Abwehr stand sicher, im Mittelfeld Platz für den VfL und bei Bückeburger Fehlern blitzschnelles Umschalten auf Angriffsfußball. In der 34. Minute das erneut vermeidbare 2:0 der Gäste. Sebastian Ferulli viel zu ungehindert, schon in der Entstehung unnötige Bückeburger Ballverluste. Trainer Nottebrock an die Linie mit einem ungewöhnlich lautstarken Wutausbruch. Nach guten Szenen von Torben Deppe und Alexander Bremer in der 46. Minute das 3:0 der Gäste, Christian Brüntjen traf per Freistoß. In der zweiten Halbzeit schaltete Oldenburg in den Schongang, Bückeburg kämpfte, rackerte, übernahm die Regie. Gute Szenen durch Alexander Bremer und Niko Werner. Allerdings blieb das Bückeburger Spiel im Abschluss wieder zu harmlos, die Aktionen meist viel zu durchsichtig, es fehlte die entscheidende Initialzündung. Chancen wurden einfach zu leichtfertig vergeben. VfL: Engler, Könemann, Peter, Werner, Prange, Thom (20. Waterbär), Bremer, Fritsche (67. Möller), Deppe, Tarak, Steininger.



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