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Ende der Personalmisere nicht in Sicht

VfL Bückeburg braucht langen Atem

Frauenfußball (pm). Die Hiobsbotschaften für Michael Prawitt reißen nicht ab. Der Trainer des Bezirksoberliga-Schlusslichtes musste nach der Derbyniederlage in Wendthagen auch noch die Verletzung von Libero Lena Spitzer (Sprunggelenk) zur Kenntnis nehmen.

veröffentlicht am 25.09.2008 um 00:00 Uhr

Ausgerechnet in dieser Phase kommt am Sonntag mit dem PSV Hildesheim einer der Topfavoriten auf die Meisterschaft nach Bückeburg. Nach drei Niederlagen zum Auftakt rechnet sich kaum jemand beim VfL ein Erfolgserlebnis gegen den PSV aus. Vielmehr hoffen die Verantwortlichen auf die Rückkehr einiger Spielerinnen, beispielsweise von Verteidigerin Nina Schlupp oder dem einzigen Neuzugang Sema Kayaoglu, deren Debüt in der Bezirksoberliga nach mehreren krankheitsbedingten Absagen noch aussteht. Mit Freude hat Prawitt dagegen zur Kenntnis genommen, dass die Moral in seinem Team absolut intakt ist. Mit zehn und später auch nur mit neun Spielerinnen stemmte sich der VfL im Derby dem Gegner entgegen und schaffte es mit viel Einsatz, die Niederlage (1:3) in Grenzen zu halten. Doch auch eine Gefahr wurde durch Spitzers Verletzung und eine weitere Behandlungspause der angeschlagenen Sina Stahlhut deutlich: Die hohe Belastung der Übriggebliebenen begünstigt weitere Blessuren, und zusätzliche Ausfälle drohen. Gegen die eingespielte PSV-Elf müssen die Bückeburgerinnen auf jeden Fall erneut an die Schmerzgrenze gehen, sonst droht wieder ein Debakel.

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