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Nottebrock muss auf Werner und Hafke verzichten

VfL Bückeburg bittet den VfB Oldenburg zum Duell

Niedersachsenliga (ku). Es wird ein richtiger Kracher: Am Sonntag hat der VfL Bückeburg nach der wohlverdienten Pause Heimrecht gegen die Mannschaft vom VfB Oldenburg, derzeitig amtierender Tabellendritter.

veröffentlicht am 20.10.2006 um 00:00 Uhr

Die Gäste haben auch in dieser Runde wieder die klare Zielsetzung, den Sprung in die Oberliga zu schaffen, wurden in der letzten Runde auf der Zielgeraden noch von Ramlingen abgefangen. Traditionell werden die Oldenburger von einer starken Fankurve unterstützt, die auch und gerade bei Auswärtsspielenrichtig mitmischen. Markige Spruchbänder werden aufgehängt, Bengalisches Feuer, Trommeln, kurz das volle Programm. Aber auch die Bückeburger hatten bei ihrem letzten Auswärtsauftritt hervorragende Unterstützung. Trainer Timo Nottebrock zog Bilanz: "Ganz besonderen Dank an unsere treue Fangemeinde, die uns bei dem Sieg in Langenhagen so toll unterstützt hat. Wir wünschen uns das auch gern einmal wieder in einem Heimspiel!" Zumal auf die Fans eine sehr interessante Partie wartet: Havelse führt mit 30 Saisontoren die Liste der besten Niedersachsenliga Angriffsreihen an, dann der VfB Oldenburg mit 28 Toren, gefolgt vom VfL Bückeburg mit 26 Treffern! Trainer Timo Nottebrock hatte schon in Langenhagen seine Defensivabteilung erfolgreich umgestellt. Martin Prange und Jean-Paul Thom spielten in der hinteren Viererkette, zeigten eine starke Leitung und der VfL spielte endlich einmal wieder "zu null." Am Sonntag wird sich Trainer Nottebrock eine taktische Variante einfallen lassen: "Wenn man eine so spielstarke Mannschaft wie Oldenburg Fußball spielen lässt, wird man überrollt. Aber wir sollten dabei unsere 26 Tore nicht vergessen, haben uns bislang gegen jeden Gegner auch unsere Chancen herausgespielt. Oldenburg darf sich also auf einen topmotivierten Gegner einstellen." Die bislang als einzige Mannschaft ungeschlagenen Oldenburger konnten bei ihrem letzten Auftritt gegen die Sportfreunde aus Ricklingen wieder einmal auf ihren Top- Mittelstürmer Marcel Salomo verlassen. Er machte bei dem 3:1-Erfolg seiner Mannschaft alle drei Tore. Entsprechend positiv VfB-Coach Joe Zinnbauer: "Ich mache meinen Jungs ein Riesenkompliment, gerade nach dem Rückstand hat sie das ganz hervorragend gemacht. Jetzt wollen wir in Bückeburg etwas holen unddann scheppert es gegen Havelse!" Wie ernst der VfB Oldenburg diese Partie nimmt, ist an der Tatsache zu erkennen, dass das Team schon am Freitag anreist, um sich in Ruhe auf die Begegnung vorbereiten zu können. Im VfL-Kader wird Nico Werner definitiv ausfallen, auch Alexander Hafke ist noch nicht wieder fit. Cord-Hendrik Möller quält sich noch mit einer Zerrung. Timo Nottebrock: "Im Training empfehlen sich Spieler wie Kramer, Deppe und Chalil durch sehr guten Leistungen, vielleicht wird es die eine oder andere Veränderung geben."

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