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Kreisfeuerwehrverband Hameln-Pyrmont zieht Bilanz

Verlust von 34 Mitgliedern im vergangenen Jahr

Egge.Den Jahresbericht der Kreisfeuerwehr stellte der stellvertretende Kreisbrandmeister Frank Müller der heimischen Kreisfeuerwehr vor. Im vergangenen Jahr verloren die Einsatzabteilungen der Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Hameln-Pyrmont im Vergleich zum Vorjahr 34 Mitglieder. Der Frauenanteil der 3392 freiwilligen Brandschützer liegt mit knapp 13 Prozent (438 Kameradinnen) über dem Landesdurchschnitt (11%). Nach wie vor bestehen sechs Werkfeuerwehren im Landkreis. Sie stärken neben ihrer Tagesverfügbarkeit die Freiwilligen Feuerwehren in vielen Gemeinden.

veröffentlicht am 13.06.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 10:21 Uhr

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Autor:

Sabine Brakan

Das Thema Aus- und Weiterbildung stand im Jahresbericht der Kreisfeuerwehr ganz weit vorn: „In acht Lehrgängen absolvierten 151 Teilnehmer ihre Truppmannausbildung Teil 1 und in sieben Lehrgängen 164 Teilnehmer ihre Truppmannausbildung Teil 2. 285 Kameradinnen und Kameraden besuchten in der feuerwehrtechnischen Zentrale in Kirchohsen Lehrgänge. 177 Feuerwehrangehörige qualifizierten sich an der NABK in Loy und Celle für Führungsaufgaben“, bilanzierte Müller.

Insgesamt 6254 Einsätze hatten die 116 Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Hameln-Pyrmont im vergangenen Jahr zu verzeichnen. „Einen großen Teil nehmen die Hilfeleistungs- beziehungsweise Rettungsdiensteinsätze ein“, so der stellvertretende Kreisbrandmeister. Mit sechs Großbränden lag die Anzahl knapp unter der des Vorjahres. Insgesamt mussten die Wehren zu 388 Brandeinsätzen ausrücken. Durch den Austritt von Ammoniak in der Aerzener Brotfabrik und Salzsäure bei der Afferder hameln group hatte der ABC-Zug zwei Realeinsätze abzuarbeiten. Hier waren auch die 33 Kameraden des Gefahrgutzuges im Einsatz. Ein Plus von 18 Mitgliedern konnten die 22 Musikzüge und ein Spielmannszug verbuchen. 704 Musiker absolvierten 495 öffentliche Auftritte.

Im Rahmen der Verbandsversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes wurden der Erste Hauptbrandmeister Volker Winkelhake (Bereitschaftsführer), der Brandmeister Oliver Bock (Kreisbrandschutzerzieher) sowie der Hauptlöschmeister Jörg Grabandt (Kassenwart KFV und Pressewart Bezirksebene Hannover) mit der Ehrennadel in Silber des Landesfeuerwehrverbandes geehrt. Das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze wurde Brandmeister Jürgen Battermann (Bensen), Brandmeister Dirk Stoffregen (Marienau), Oberbrandmeister Alexander Saffer (Zugführer ABC-Zug) sowie Hauptbrandmeister Karl-Friedrich Coerdt (Kreisausbilder und Atemschutzbeauftragter Stadtfeuerwehr Hameln) verliehen.

Mit dem deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber wurden Hauptbrandmeister Dirk Habenicht (Gemeindefeuerwehr Salzhemmendorf), Hauptbrandmeister Hagen Bruns (Gemeindefeuerwehr Coppenbrügge) sowie Oberbrandmeister Hartwig zur Mühlen (stellvertretender Bereitschaftsführer KFB West) ausgezeichnet. Kreisbrandmeister Frank Wöbbecke wurde das deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold verliehen. Befördert wurden Kreisjugendfeuerwehrwart Thomas Kurbgeweit zum Oberlöschmeister und sein Stellvertreter Thomas Kuhnert zum Hauptlöschmeister.

Die in der diesjährigen Versammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Hameln-Pyrmont in Egge Geehrten und Beförderten.

sbr



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