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Tapfere Schaumburger Jogi-Fans

Verloren - egal!

Landkreis (tol/jp). Das zweite EM-Spiel von Jogis Jungs haben sich die Schaumburger sicherlich anders vorgestellt. Die zuerst gute, erwartungsvolle Stimmung beim "Public Viewing" in Rinteln und Bückeburg wurde durch die beiden Tore der Kroaten arg getrübt. Erst der Anschlusstreffer von Lukas Podolski ließ wieder etwas Hoffnung unter den deutschen Fußballfans aufflammen. Mit "Jetzt geht's lo-os!"-Rufen feuerten 117 Rintelner im Biergarten am Weseranger die Spieler auf den Großbildschirmen an. Nach dem Schlußpfiff jubelten hier nur noch drei kroatische Fans. Und im Vereinsheim des SC Rinteln konnte lediglich Marijan Gaspar über seinen richtigen 2:1 Tipp jubeln.

veröffentlicht am 13.06.2008 um 00:00 Uhr

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Die Bückeburger Fußballfans können auch in der Niederlage jubeln. Doch gestern Abend, nach dem aus deutscher Sicht mehr als enttäuschenden Spiel gegen Kroatien, fielen ihre Gesänge und Sprechchöre doch sehr viel verhaltener aus. Wie nach dem EM-Auftakt gegen Polen hatten sich wieder zahlreiche schwarz-rot-golden gewandete Schlachtenbummler vor der Stadtkirche versammelt, diesmal vor allem wohl, um sich den Frust von der Seele zu skandieren. "Verloren - egal", lautete eine Parole, "dafür gewinnen wir ganz bestimmt am Montag gegen Österreich." Auch schwarz-rot.goldene Fahnen wurden nicht wenige geschwenkt, doch die Zahl der hupenden und beflaggten Autos hielt sich gegenüber vergangenem Sonntag mehr als in Grenzen, und so manchem deutschen Fan war die Niedergeschlagenheit überdeutlich ins Gesicht geschrieben. Umso mehr zu lachen hatten dafür die kroatischen Fans, die zwar zahlenmäßig deutlich in der Minderheit waren, dafür sich aber mit dem Spielergebnis und dem eindeutig besseren Tabellenstand im Rücken umso lautstarker zu Wort meldeten und "Kroatia! Kroatia!" skandierten. Erfreulicherweise blieb es zwischen deutschen und kroatischen Fans in der Bückeburger Innenstadt allein beim Wettstreit der Stimmbänder, sodass die vorsorglich mit einer Streifenbesatzung angerückte Polizei Bückeburg zwar ein wachsames Auge auf die Szenerie hatte, aber nicht aktiv einzugreifen brauchte.



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