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Verwaltung prüft Möglichkeiten, um Probleme an Meinser Straße in Griff zu bekommen

Verkehrslösung als Gesamtpaket schnüren

Hülsede (bab). Bei der Umsetzung von neuen Verkehrsregeln an der Meinser Straße braucht die Gemeinde noch Geduld. Die Verwaltung will ein Konzept ausarbeiten und dieses mit allen zuständigen Behörden abstimmen. Diskutiert wird über Parkverbote und die Einrichtung einer Tempo-30-Zone.

veröffentlicht am 13.12.2007 um 00:00 Uhr

Detlef Spata erklärt, welche haarsträubenden Situationen er uns

"Es ist nicht nur damit getan, Schilder aufzustellen", sagte Hülsedes stellvertretender Gemeindedirektor Günther Wehrhahn. Man müsse die gesamte Situation in Ausgenschein nehmen, die Vorfahrtssituation berücksichtigen und den Begegnungsverkehr beobachten. "Man muss sich das gesamte Paket angucken", sagte Wehrhahn auch in Bezug auf den Anlieferverkehr zur Biogasanlage. "In der Erntezeit haben wir Spitzenverkehr", ist der Eindruck von Hülsedes Bürgermeister Herbert Weibels (SPD). Wie das Ordnungsamt in der Verwaltungsvorlage niedergelegt hat, seien von der Verwaltung bereits mehrere Ortstermine absolviert worden. Ziel sei, ein Gesamtkonzept zu erarbeiten, das den Bereich vom Hülsede bis zum Ortsausgang Meinsen umfasse. Dieses soll auch eine Senkung der Geschwindigkeit beinhalten. Eine Lösung der Probleme sei aber durch die Einrichtung einer Tempo-30-Zone alleine nicht zu erreichen, teilt die Verwaltung nach Absprache mit Anliegern mit. Als kritisch wird demnach auch die Fahrbahnbreite angesehen. Laut Ordnungsamt führen Lieferanten bei Gegenverkehr auch über die abgesenkten Borde auf die Fußwege, um ihre Geschwindigkeit nicht abbremsen zu müssen. Das hätten Gespräche mit den Anliegern ergeben. Die SPD hatte einen Antrag auf Halteverbotszonen gestellt und bereits Schilder installieren lassen. Detlef Spata, Betreiber des Hauses "Weichselland", einer Einrichtung der DJO (Deutsche Jugend in Europa), hatte einen weiteren Antrag gestellt, der eine Tempo-30-Zone für den gesamten Verlauf der Ortsdurchfahrt Meinsen vorsieht. Spata bekräftigte die Erkenntnisse der Verwaltung bei der Gemeinderatssitzung. Nach seinen Beobachtungen weicht nicht nur landwirtschaftlicher Lieferverkehr, sondern auch Busse bei Gegenverkehr über den Gehweg aus. Die Aufstellung der Halteverbotschilder hat nach Auffassung Spatas noch zu einer Verschärfung der Situation und zu einigen Beinahe-Unfällen geführt.



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