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Apelerner Schützenklub hofft auf finanzielle Unterstützung von Gemeinde und Kreissportbund

Vereinsheim-Sanierung kostet 45 000 Euro

Apelern (nah). Die Apelerner Schützen gelten als Garant für gute Stimmung: Wenn sie bei befreundeten Vereinen in großer Abordnung bei deren Festen aufmarschieren, springt der Funke schnell über. Daran hat Vorsitzender Frank Kaufmann die Mitglieder erinnert. Das Lachen vergeht dem Klub jedoch, wenn er an sein Vereinsheim denkt: Das Dach des Klubhauses muss dringend saniert werden.

veröffentlicht am 15.02.2007 um 00:00 Uhr

Die fällige Instandsetzung ist der größte Klimmzug, den die Schießsportler in den vergangenen Jahren bewältigen mussten. Zwar gibt es immer wieder einmal Arbeit, wie die Bilanz von mehr als 300 Helferstunden allein in den letzten zwölf Monaten ausweist. Aber nun werden mutmaßlich 45 000 Euro fällig, so dass Kaufmann auf die Unterstützung von Gemeinde und Kreissportbund hofft. Das Geld dürfte nicht vergeblich investiert werden: Die Apelerner weisen eine Reihe von sportlichen Erfolgen auf. So wurden allein neun Kreismeistertitel errungen. 13 Mannschaften mit rund 50 Aktiven nahmen regelmäßig an Wettkämpfen und Pokalturnieren teil. Dabei hoffen die Luftpistolen-Experten sogar auf einen Aufstieg in die Bezirksliga. Vereinsintern platzierten sich in der Freihand-Wertung am Luftgewehr Tobias Pfannkuche (Jugend), Sascha Hübner (Junioren), Frank Leifheit und Rabea Müller (Schützen) und Roland Pfannkuche (Altersklasse) vorn. Die drei Letztgenannten waren auch mit dem Kleinkalibergewehr erfolgreich. Mit der Luftpistole bezwang Bernd Steuer alle Konkurrenten. Bei den Auflageschützen siegten Birgit Leifheit (Damen), Hermann Leifheit und Irmelinde Pillasch (Altersklasse), Heinz Pillasch (Senioren A), Günter Redeker und Marietta Redeker (Senioren B), Siegfried Kaiser und Margret Barth (Senioren C) am Luftgewehr sowie Ute Biermann (Damen), Bernd Leifheit und Petra Kölle (Altersklasse), Heinz Pillasch (Senioren A), Günter Wosny und Marietta Redeker (Senioren B), Heini Diekmann und Mariechen Müller (Senioren C) mit Kleinkaliber. Bei Teilwahlen zum Vorstand wurden der zweite Vorsitzende Friedel Weihe, die stellvertretende Schießwartin Marlene Müller und Damenwartin Irmelinde Pillasch bestätigt. Für Schriftführerin Inge Hillebrands kam der junge Benjamin Siebert in den Vorstand, dessen Wahl Symbolcharakter hat: Gerade erst hat der Klub wieder vier neue Jugendliche aufnehmen können. Andere Mitglieder blicken auf lange Zugehörigkeit zurück: Michaela Schwaneberg, Manfred Lück und Rainer Thies (25 Jahre) sowie Simona Vogel, Walter Hübner und Heini Diekmann (40 Jahre).

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