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Wolfram Wittkopp leitet weiter den FC Preußen / Friedel Flentje wurde zum neuen Stellvertreter gewählt

Vereinsheim in 1400 Stunden Eigenarbeit renoviert

Hameln. Rundum Zufriedenheit beim FC Preußen: Der junge, nach der Insolvenz der einstigen Spielvereinigung Preußen Hameln 2010 gegründete Club zog in seiner Mitgliederversammlung eine beeindruckende Bilanz.

veröffentlicht am 31.01.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 21:21 Uhr

Dabei bildete der Veranstaltungsort einen symptomatischen Rahmen: die einstige Gaststätte des Vereinsheims. Denn in über 1400 Stunden freiwilligen Arbeitseinsatz haben die 07er unter der Regie von Reinhard Kirsten und Ingo Schmedeke das Gebäude renoviert und auch den nun nur noch als Ort für Veranstaltungen und Feiern gedachten Saal in ein Schmuckkästchen verwandelt. „Das große Engagement“, so FC-Vorsitzender Wolfram Wittkopp, sei Ausdruck für ein neues Wir-Gefühl in der Preußen-Familie.

Harmonisch verlief die Hauptversammlung. Nach Grußworten vom Kreisfußballvorsitzenden Andreas Wittrock („Ich kann den Verein nur beglückwünschen“), vom VfL- und Turnkreis-Vorsitzenden Udo Wolten („Ich freue mich, dass jetzt bei Preußen auch gewandert wird“) sowie Hans-Jürgen Benze betonte Wittkopp in seinem Jahresbericht, dass der Stellenwert des FC Preußen in der Öffentlichkeit gestiegen sei und dass der Verein mit seiner engagierten und soliden Arbeit wieder Vertrauen in Wirtschaft und Verwaltung gewonnen habe.

Der FC konnte seine Mitgliederzahl um 26 Prozent auf nunmehr 223 steigern und sei finanziell und sportlich auf einem guten Weg. Das zeigte auch der Bericht von Schatzmeister Thomas Stöck. Trotz Erwerb des Vereinsheims, trotz der enormen Investitionen in Renovierung und Umbau, stehe Preußen schuldenfrei da. „Wir haben noch nicht einmal unser Konto überzogen“, freute er sich und wies einen betrieblichen Gewinn von knapp 8000 Euro aus.

Großen Anteil daran habe natürlich das hohe Maß an Eigenleistungen bei den Arbeiten am und im 07-Heim sowie die Aktion Club 100, die immerhin schon 3900 Euro an Spenden eingebracht habe. Der für 2013 vorgelegte Etat hat ein Volumen von 37 000 Euro.

Vorzeigbar ist die sportliche Bilanz. „Im Herrenbereich schaffte die neu formierte Mannschaft den Aufstieg und die Meisterschaft in der 2. Kreisklasse, das Altherren- und das Ü40-Team belegten gute Mittelplätze“, so Friedhelm Flentje. Bei den Juniorenteams ragten der Titelgewinn und der damit verbundene Aufstieg in die Bezirksliga der C-Junioren von Ingo Schmedeke heraus. Dazu kamen Platz 1 der E- und Platz 2 der D-Junioren. Jugendleiter Marc Sanocki hob in seinem Bericht auch die erfolgreiche „Basis-Arbeit“ des FC hervor: 29 Kids seien bei den Bambinis und G-Junioren aktiv.

Zur positiven Bilanz passte die Einstimmigkeit bei den Wahlen: Für weitere zwei Jahre führt Wolfram Wittkopp als Vorsitzender den Verein. Neuer „Vize“ wurde für den nicht wieder kandidierenden Rainer Wachsmuth Friedhelm Flentje, und den geschäftsführenden Vorstand komplettiert wie bisher als Schatzmeister Thomas Stöck. In den erweiterten Vorstand wurden ebenso einstimmig Reinhard Kirsten (Immobilienverwalter), Bernd Schoster (Senioren- und Sponsorenbeauftragter), Reinhard Stolpe (Schiedsrichterobmann) und Marc Sanocki (Jugendleiter) gewählt.

Abgerundet wurde die Versammlung durch Ehrungen. Dabei verwies Wittkopp auf den Beschluss, Mitgliedschaften der einstigen Spielvereinigung anzuerkennen. So erhielten Urkunden und Ehrennadeln für 60 Jahre 07-Treue Manfred Fischer und Manfred Kowalski, für 40 Jahre Fritz Oehme und für 25 Jahre Rainer Wachsmuth. Zudem dankte der Vorstand Jürgen Kämmerer (Vereinsheim) und Henner-Ekkehard Kerl (Webseite) für ihr besonderes Engagement.



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