weather-image
27°
TSV Nettelrede hat 377 Mitglieder und reduziert Darlehen erfolgreich

Vereinseigentum aus den 80er Jahren wird als Segen bezeichnet

Nettelrede (gö). Die Finanzen stimmen, die Mitgliederzahl ist nahezu konstant und der Vorstand erhält das Vertrauen für die beiden nächsten Jahre beim 377 Mitglieder zählenden Turn- und Sportverein (TSV) Nettelrede.

veröffentlicht am 19.04.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 17:41 Uhr

270_008_5358932_wvh1904_Vorstand_TSV_Nettelrede_DSC_0043.jpg

Der neue Bürgermeister Hartmut Büttner reagierte auf den Bericht von Fußball-Abteilungsleiter Dietmar Wente. Der hatte die Schaffung von Rahmenbedingungen für die gewerbliche Entwicklung und Schaffung von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen im ländlichen Bereich eingefordert, damit „unsere ehrenamtliche Arbeit im Sport für die Jugend überhaupt Sinn macht.“

„Sollten sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen um Bad Münder herum nicht verbessern, bleibt unseren Jugendlichen gar keine andere Wahl, als in der Fremde das Glück zu suchen. Die Folgen werden dann vehement sein, wir verlieren nicht nur junge Spieler, wir verlieren auch Generationen, die einmal unsere Aufgaben übernehmen sollen“, warnte Wente vor einem Szenario, das auch den TSV Nettelrede in der Zukunft ereilen könnte. Wie segensreich die Vorstandsmitglieder vergangener Jahrzehnte gewirkt hatten, belegte der stellvertretende TSV-Vorsitzende Gerd Ahrens und neue Ortsbürgermeister, als er in Doppelfunktion das Wort ergriff: „Wie wertvoll die Schaffung von Eigentum für den Verein in den 80er Jahren unter Walter Busse und seinen Mitstreitern war, zeigt sich heute, wenn die Stadt um Gebühren für Dorfgemeinschaftshäuser nicht herumkommt. Die Gelder, die damals für die Sporthalle, Gymnastikhalle und den Sanitärtrakt aufgebracht wurden, sind heute als eine sinnvolle Ausgabe zu betrachten.“

Und wie sparsam und effektiv die Führungsmannschaft unter Heiko Wente gewirtschaftet hatte, verdeutlichte das Zahlenmaterial, das Kassenwart Jörg Labod vorgelegt hatte. So konnte das Darlehen auf die Sporthalle und den Sanitärtrakt von 33 000 auf 20 000 Euro minimiert werden und obendrein in der Jahresrechnung eine schwarze Zahl in vierstelliger Höhe ausgewiesen werden. Labod verwies darauf, dass der Wirtschaftsbereich Gaststätte ausschlaggebend war für den positiven Jahresabschluss. „Wir sind auf einen guten Gaststättenumsatz angewiesen.“



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Mehr Artikel zum Thema
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare