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Junioren des Handwerks sind erwachsen geworden und haben keine Zeit mehr für Treffen

Verein löst sich auf und spendet an Vereine

Hameln. Die Junioren des Handwerks Hameln-Pyrmont e.V. verabschieden sich aus ihrem Verein. Vorsitzende Susanne Cox, und Kassenwart Jens Kursawe erläuterten die Beweggründe, die zur Auflösung ihres Vereins geführt haben: „Wir Junioren haben mittlerweile die Betriebe unserer Eltern übernommen, und der Abstand zu der nächsten Generation ist groß, sodass uns Nachwuchs fehlt.“ Mit ein bisschen Wehmut haben Susanne Cox und ihre Mitstreiter den Verein nun aufgelöst. Die über die Jahre gesammelten Vereinsbeiträge kommen nun sozialen Projekten zugute. Der seit rund 20 Jahren bestehende Verein hat insgesamt 5200 Euro an vier heimische Institutionen gespendet, je 1300 Euro gingen an das Mütterzentrum Hameln, die Hamelner Tafel, das Clownprojekt der Kinderklinik des Sana Klinikums Hameln-Pyrmont und die Gemeinde Aerzen. Dr. Friedrich-Rainer Hruska, Oberarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in Hameln-Pyrmont, nahm die Summe dankend für das Clownprojekt entgegen. Auch Hartmut Kahle, ehemaliger Vorsitzender der Hamelner Tafel, weiß, wie wichtig Geldspenden für Bedürftige sind. 500 Euro der Spende gehen an die neu gegründete Ausgabestelle der Tafel in Emmerthal, so der Wunsch der Junioren des Handwerks.

veröffentlicht am 05.05.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 15:41 Uhr

Das Mütterzentrum Hameln wird seine 1300 Euro in den Nordstadt-Treff investieren. „Dort bieten wir Hausaufgabenhilfe für Grundschulkinder mit Migrationshintergrund und ein warmes Mittagessen an“, so Vorsitzende Nicola König.

Auch in Aerzen kommt die Spende der jüngeren Generation zugute. „Die Teilnahme an Kinder- und Jugendfreizeiten scheitert häufig an den Kosten. Diese werden wir mit dem Geld bezuschussen“, so Bürgermeister Bernhard Wagner. Zudem werde die Nachmittagsbetreuung in den Grundschulen bedacht.



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