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Ausstellung mit Bilddokumenten in der Sparkasse eröffnet / Gründungsmitglieder geehrt

Verein für Heimatpflege besteht seit 40 Jahren

Rehren (la). "Der Verein für Heimatpflege fühlte sich von Anfang an als der Heimatverein für das Auetal und brachte dies auch schon im Vereinsnamen zum Ausdruck", sagte gestern der Vorsitzende Jörg Landmann anlässlich der Ausstellungseröffnung zum 40-jährigen Vereinsbestehen in den Räumen der Sparkasse Schaumburg inRehren.

veröffentlicht am 25.11.2008 um 00:00 Uhr

Die Gründungsmitglieder (v.l.) Wilhelm Watermann, Karl Hampel (s

Dabei gab es am 24. November 1968 die politische Gemeinde Auetal noch gar nicht. "Erinnern wir uns! 1974 wurde durch den Zusammenschluss von 16 Orten zu der neuen Einheitsgemeinde Auetal etwas Neues geschaffen. Ein Zusammengehörigkeitsgefühl musste erst wachsen. Der Verein für Heimatpflege Auetal setzte sich dafür von Anfang an ein", so Landmann. Landmann blickte zurück auf die 40-jährige Vereinsgeschichte. Zur Gründung traten dem Verein 18 Mitglieder bei - heute sind es 450. Dr. Fritz Armin Brass wurde zum ersten Vorsitzenden gewählt und 1979 von Jörg Landmann abgelöst. Von der Herrichtung des Tal- und Höhenweges 1969/1970 über die Grenzbegehungen zum1. Mai, über 100 organisierte Vortragsveranstaltungen und jährlichen Tagesfahrten reicht die Arbeit des Vereins. "Hauptarbeitsschwerpunkt ist unsere Heimatstube, die ständig gewachsen ist und schließlich zum Heimatmuseum wurde", erinnerte Landmann. Nach dem Einsatz, vor allem des späteren "Museumsvaters", Wilhelm Meier aus Hattendorf, konnte 1984 die Heimatstube Auetal in einem Klassenraum der ehemaligen Schule in Hattendorf eröffnet werden. Der Verein für Heimatpflege Auetal übernahm die Trägerschaft und wurde von der Gemeinde Auetal und zahlreichen Sponsoren beim Aufbau unterstützt. Auf Wilhelm Meier folgten als Museumsvater Heinrich Ackmann und heute Karl Hampel. "Mit zwei Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen konnten mehrere Erweiterungen und Ausbauten erfolgen, sodass sich die ursprüngliche Heimatstube zu einem Heimatmuseum entwickelt hat, das von vielen als Auetaler Kleinod bezeichnet wird", so Landmann. Die erneute Erweiterung und Umgestaltung des Museums soll zum 25-jährigen Jubiläum am 1. Mai 2009 abgeschlossen sein. Engagierte Helfer wie Karl Hampel, Friedrich Thies, Fritz Buddensiek, Rainer Bruns und natürlich der Vorsitzende machen dies möglich. "Wer sich noch mit einbringen möchte, ist natürlich gern gesehen", forderte Landmann weitere potenzielle Helfer auf, aktiv zu werden. Immer mittwochs treffen sich die Museumsfreunde zu ihren Einsätzen. Aber auch das "nötige Kleingeld" kann der Verein immer gut gebrauchen und wirbt daher um neue Mitglieder. "Für nur 7 Euro Jahresbeitrag kann man bei uns Mitglied werden. Das könnte doch fast jeder aufbringen", so Landmann. Bevor Jörg Landmann die Ausstellung, die einen Rückblick auf die vergangenen 40 Jahre des Vereins für Heimatpflege Auetal zeigen, eröffnete, ehrte er einige Gründungsmitglieder. Ehrenvorstandsmitglied Wilhelm Struckmeier, Günter Hanke, Willi Röbbecke, Wilhelm Watermann, Hermann Schulte und Friedrich Meier erhielten eine Urkunde und ein Präsent. Der Ehrenvorsitzende Dr. Fritz Armin Brass und seine Frau Karin, die in Hannover leben, wird Landmann demnächst besuchen und die Ehrung vornehmen. Die Ausstellung mit zahlreichen Bildern aus der 40-jährigen Vereinsgeschichte ist noch einige Wochen in den Räumen der Sparkasse zu bewundern.



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