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Teilnehmerrekord beim "23. Schaumburger Wandertag"

Verdrehter Wegweiser spart "Opfern" ein paar Kilometer

Wendthagen (mw). Mit mehr als 700 Wanderern, die am "23. Schaumburger Wander- und Walkingtag" gestartet sind, sind offensichtlich auch die kühnsten Erwartungen der Organisatoren übertroffen worden. Im Vorfeld der Veranstaltung hat der Verein, der das Ereignis am Sonntag zusammen mit dem Verkehrsverein Wendthagen-Ehlen und der Ortsfeuerwehr Wendthagen-Ehlen ausgerichtet hat, auf rund 500 Teilnehmer gehofft.

veröffentlicht am 08.05.2007 um 00:00 Uhr

"Heute haben wir den Rekord gebrochen", freute sich Rudolf Seiger, Ehrenvorsitzender des TSV Eintracht Bückeberge. Wolfgang Krumsiek, stellvertretender Vorsitzender des Verkehrsvereins, schätzte gar, dass rund 100 weitere Personen "inoffiziell" dabei gewesen seien. Zwischen 9 und 11 Uhr starteten die Wanderfreunde am Feuerwehrgerätehaus in Wendthagen. Auf drei Routen von rund sechs, 13 und 19 Kilometern Länge konnte der Bückeberg durchwandert werden - je nach individuellem Leistungsvermögen. An diverse Kontrollstationen wurden die jeweiligen Teilnahmescheine mit Kontrollstempeln versehen. Wer nach der Rückkehr zum Ausgangspunkt mindestens zwei Stempel vorweisen konnten, wurde mit Medaillen belohnt. Unterwegs boten zwei Verpflegungsstationen zudem Gelegenheit, die "Kalorienspeicher" durch etwa Kuchen oder Würstchen wieder aufzufüllen. Getränke standen ebenfalls parat. Auch die 23. Auflage des "Schaumburger Wander- und Walkingtages" erwies sich wieder einmal als eine Veranstaltung für die ganze Familie - unabhängig vom Alter der Teilnehmer. Wer zu klein war, um die gewählte Tour auf eigenen Beinen zu bewältigen, wurde von den Eltern huckepack genommen oder im Kinderwagen geschoben. "Opfer" gab es auch. Nachdem irgendwelche Scherzbolde einen Wegweiser umgestellt hatten, kamen mehrere Wanderfreunde quasi "vom rechten Weg ab". Unter ihnen auch die beiden 14-jährigen Freundinnen Melanie Eichenseher aus Obernwöhren und Simone Krumsiek aus Wendthagen. 19 Kilometer wollten sie ursprünglich zuFuß meistern, Da sie jedoch in die falsche Richtung geleitet wurden, waren sie schließlich nur 13 Kilometer auf der Strecke.



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