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Gefahr bei Hochwasser: Gutachtenüber den Liethbach geplant

Verbreiterter Graben hat die Bewährungsprobe bestanden

Gelldorf (sig). Ein wichtiges Anliegen für die Gemeinde Gelldorf bleibt der Hochwasserschutz. Die Vergangenheit hat gelehrt, dass heftige starke Regenfälle und ebenso auch lang anhaltende Regenperioden für einige Bereiche des Ortes Gefahren heraufbeschwören. Bei der jüngsten Sitzung des Ortsrates im "Gelldorfer Krug" gab Rolf Wischhöfer vom zuständigen Fachbereich der Stadt Auskunft über verschiedene Maßnahmen. Eine davon hatte bereits am Donnerstag unter den Bedingungen des Unwetters ihre Bewährungsprobe zu bestehen. Die Rintelner Straßenmeisterei hatte als Sofortmaßnahme den Graben vertieft und verbreitert, in den ein die Bundesstraße 65 kreuzender Regenwasserkanal mündet. Der Graben verläuft zunächst in südlicher Richtung parallel zur Straße und fließt dann auf seinem weiteren Weg mit dem Liethbach zusammen. Wenn diese Vorfluter die heranströmenden Wassermengen nicht mehr fassen konnten, wurden in der Vergangenheit Teile des Geländes überschwemmt, das zum Hof der Familie Schwarze gehört. Ein Hochwasser führender Liethbach gefährdet auch andere Ortsteile. Deshalb soll mit Hilfe eines so genannten hydraulischen Gutachtens die Aufnahmefähigkeit des Liethbaches geklärt werden.

veröffentlicht am 20.01.2007 um 00:00 Uhr

Auf den ersten Blick zu sehen: Der Graben wurde vertieft und ver

Probleme gibt es offenbar auch mit dem Schmutzwasserkanal im westlichen Teil der Ringstraße. Mit einer unterirdisch eingesetzten Kamera wurden mehrere Bruchstellen in dem Betonrohr festgestellt, unter anderem an den Stellen, an denen Wirtschaftswege auf die Felder hinaus führen. Darüber will die Gemeinde den Abwasserverband Auetal informieren. Ortsbürgermeister Andreas Hofmann und Ratsmitglieder Burkhard Molthahn wiesen darauf hin, dass in jedem Fall die anstehenden Sanierungen erfolgen müssen, bevor die Stadt die Decke der Ringstraße saniert.



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