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Mahntafeln wären angebracht

Verbot nur für Motorradfahrer wäre diskriminierend

Die Landesregierung hat bei Polizei und deren Ausstattung gespart und man kann nicht ausreichend gegen „Lärmposer“, die ihre Fahrzeuge manipuliert haben, vorgehen.

veröffentlicht am 31.07.2020 um 21:20 Uhr

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Zu: „Motorradlärm – am Wochenende Straßen sperren?“, vom 11. Juli, und zu: „,Am ehemaligen Wirtshaus geben sie Gas‘“, vom 14. Juli


Insbesondere Rühle hat eine extrem enge, schallverstärkende Ortskerndurchfahrt, zudem sind am schon bebauten Ortseingang mit gegenüberliegendem Hang immer noch 70 km/h und danach 50 km/h erlaubt. Eine Reduzierung auf maximal 50 beziehungsweise 30 km/h plus Mahntafeln mit Slogans wie „Gang rauf – Drehzahl runter“ wären sicher angebracht, oder vielleicht sogar ein Durchfahrtsverbot am Wochenende für alle motorisierten Verkehrsteilnehmer (Ausnahme Einwohner, Anlieger und Elektrofahrzeuge).

Ein ausschließliches Streckenverbot nur für Motorrad- und Rollerfahrer wäre hingegen eine nicht zu akzeptierende „Gruppendiskriminierung einer Verkehrsteilnehmer-Minderheit“ und wäre angesichts der oben genannten Faktoren unverhältnismäßig und eine Missachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes. Mein neuer Akku-Rasenmäher hat 94 Dezibel Geräuschemission, den er mindestens 30 Minuten permanent an die Anwohner abgibt. Mein altes Motorrad erzeugt 79 Dezibel – für nur wenige Augenblicke beim Vorbeifahren ... soviel zum Thema „Lärmbelästigung“.



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