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AWO Groß Berkel beklagt mutwillige Zerstörungen in der Maikuhle

Verärgert über Vandalismus

Groß Berkel (gm). Altersbedingt sind die Mitgliederzahlen in der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Groß Berkel leicht rückläufig, dennoch konnte der Ortsverein im vergangenen Jahr zwei neue Mitglieder gewinnen und besteht damit aus 108 Vereinsmitgliedern.

veröffentlicht am 11.03.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 21:41 Uhr

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In seiner ersten Amtsperiode als Vorsitzender blickte Carsten Sievers auf ein ereignisreiches Jahr mit vielen Höhepunkten zurück. „Die Highlights waren unsere Tagesfahrten nach Nienburg, nach Rothenuffeln und die Schiffsfahrt auf der Aller im Juni“, resümierte er. Beim Aerzener Ferienpassabschluss mit Volker Rosin richtete die AWO wieder den Grillstand aus, und beim Groß Berkeler Weihnachtsmarkt packte der Ortsverein mit Unterstützung des örtlichen SoVD rund 400 süße Tüten für die kleinen Besucher. „Zu unseren sozialen Verpflichtungen gehören aber auch die Kranken- und Seniorenbesuche“, verdeutlichte Carsten Sievers, dessen Team im letzten Jahr über 30 Mal in Krankenhäusern und Seniorenstiften präsent war. „Normalerweise könnten wir rundum zufrieden sein, aber neben unseren rückläufigen Mitgliederzahlen holt uns immer wieder der Vandalismus in der Maikuhle ein“, bedauerte Sievers. „Es wurden allein im letzten Jahr fünf Strafanzeigen bei der Polizei gestellt, und unsere Rücklagen sind durch die Beseitigung der Schäden fast aufgebraucht“, berichtete der Vorsitzende traurig.

Es gab aber auch Erfreuliches, denn Manfred Göhmann konnte für 25-jährige Mitgliedschaft, Christa Morhoff für 20-jährige Mitgliedschaft und Heinrich Obenhaus für 10-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet werden. Die Beisitzer Marlies Hampel, Elsbeth Helms, Ingrid und Adolf Voelpel, Inge Lücke und Sonja Rieke erhielten einen Blumenstrauß für ihren unermüdlichen Einsatz im Ortsverein.

Der AWO-Kreisvorsitzende Andreas Przykopanski bezeichnete den Ortsverein als starken und sozialen Rückhalt für viele Menschen.

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