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Arbeitskreis stellt am 29. September Pläne zur Dorferneuerung vor / Flächen nutzen, Tourismus fördern

Vehlen möchte sich für die Zukunft rüsten

Vehlen (sig). Ein Dorf sucht Wege, sich zu erneuern. Das bedeutet nicht die völlige Aufgabe aller vorhandenen Strukturen und eine Art Rundum-Erneuerung. So hat der ehrenamtlich tätige Arbeitskreis, der sich mit diesem Thema seit einigen Monaten befasst, seine Aufgabe auch nicht gesehen. Aber es ist sicherlich sinnvoll, sich darüber Gedanken zu machen, was erhaltenswert ist und was verbessert werden kann. Ganz einfach: Wie und wohin soll sich Vehlen in den kommenden Jahrzehnten entwickeln?

veröffentlicht am 07.09.2007 um 00:00 Uhr

Das Gelände bei der früheren Disco "Lollipop" sieht alles andere

Wenn eine vernünftige und auch von den Bürgern und dem Ortsrat akzeptierte Planung vorliegt, dann kann dieser Prozess in geordneten Bahnen verlaufen. "Jeder Einwohner ist aufgefordert, an diesem Konzept mitzuwirken; es kann nicht genug gute Ideen geben", erklärt Ortsbürgermeister Werner Harder. "Wir möchten unsere Pläne auf eine breitere Basis stellen und zusätzliche Interessenten einladen, an dem Projekt mitzuwirken", versichert er und fügt hinzu: "Je mehr Einwohner sich an den Vorplanungen beteiligen, desto größer ist die Chance, in das Programm für die Dorferneuerung aufgenommen zu werden und Fördermittel zu erhalten!" Genau aus diesem Grund will der Arbeitskreis am Sonnabend, 29. September, mit dem an dieÖffentlichkeit treten, was er bis jetzt erarbeitet hat. In der Zeit zwischen 14.30 und 20 Uhr gibt es auf dem Gelände der Vehlener Kirche eine Info-Veranstaltung (bei Regen im Haus "Elim"). Den Auftakt gestalten die Dorfjugend und eine Jugendgruppe desörtlichen Turnvereins. Danach gibt es für alle Teilnehmer und Gäste Kaffee und Kuchen. Anhand von Schaubildern soll gezeigt werden, wie man fortschrittliche Ideen im Dorf umsetzen kann. Städteplaner Wolfram von Lange spricht zur Einführung über das Leitbild. Danach gibt es eine Reihe von Kurzreferaten. So behandelt Diplom-Ingenieur Volker Wehmeyer den Bereich "Flächennutzung, Bebauung, die Entwicklung von Handel und Gewerbe sowie Landwirtschaft". Ortsratsmitglied Ernst Völkening befasst sich mit Chancen, den Tourismus zu fördern, dazu mit Grünanlagen und Wegen. Der Umweltexperte Thomas Stübke weist auf die Chancen hin, die sich durch den vermehrten Einsatz umweltfreundlicher und erneuerbarer Energien bieten. Könnte zum Beispiel ein Blockheizkraftwerk ein Thema für den Ort sein? Pastor Günther Fischer schließt die Kurzvorträge ab mit den Fragen, die sich aus der sinkenden Bevölkerungszahl und einer älter werdenden Gesellschaft ergeben.



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