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Massentierhaltung schreckt ab

Vegetarische Gerichte gehören auf die Speisekarte

Diesen Bericht habe ich mit großem Interesse gelesen. Es ist erstaunlich, welche Gedanken sich Köche in Restaurants, wie in der Küche des Hotels Stadt Hameln, um die Zufriedenheit ihrer Gäste machen.
Nicht verstehen kann ich allerdings das „Problem“ die Vegetarier betreffend.

veröffentlicht am 04.02.2020 um 22:44 Uhr

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Zu: „Da fangen wir an zu rotieren“, vom 21. Januar


Doch mache auch ich immer wieder die Erfahrung, dass es Restaurants gibt, die überhaupt kein vegetarisches Gericht anbieten. Andererseits habe ich bei Ausflügen auch die positive Erfahrung gemacht, dass es wiederum Restaurants gibt, die sogar zwischen fünf und acht vegetarische Gerichte auf ihrer Speisekarte haben.

Der Vegetarismus hat doch längst seinen Platz in der Gesellschaft gefunden. Musste ich mich vor 34 Jahren, als ich anfing, mich auf Grund des für mich nicht zu akzeptierenden Tierleids vegetarisch zu ernähren, noch ständig erklären und wurde belächelt, sieht das heute ganz anders aus.

Angesichts der Vielzahl an vegetarischen Kochbüchern ist es für mich unverständlich und traurig, dass manche Restaurants es schwierig finden, vegetarische Gerichte anzubieten. Wenn bereits im ersten Lehrjahr das Thema gesunde Ernährung, das auch den Vegetarismus beinhaltet, ansteht, sollte es doch für einen ausgelernten Koch erst recht möglich sein, solche Gerichte zuzubereiten.

Immer mehr Menschen wenden sich ab von der Massentierhaltung, für die die Tiere erst zurechtgestutzt werden müssen, um dann in fensterlosen Hallen die wenigen Monate ihres Daseins zu vegetieren, ehe sie vielleicht auch noch auf einen langen Tiertransport geschickt werden. In dieser Haltung werden Tiere nicht mehr als Lebewesen und schon gar nicht als Individuum wahrgenommen, sondern wie eine gefühllose Sache behandelt. Das kann und darf einfach nicht sein.

Der Vegetarismus wird weiter zunehmen und darauf sollten sich auch die Restaurants einstellen.



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