weather-image
24°
Pastor und Kirchenvorstand vertagen Entscheidung im gegenseitigen Einvernehmen

Vakanz in St. Jacobi klärt sich Ende 2007

Rodenberg (bab). Der Superintendent des Kirchenkreises Grafschaft Schaumburg, Andreas Kühne-Glaser, geht davon aus, dass sich die Vakanz der Pfarrstelle in Rodenberg mittelfristig klären wird. So lange kümmert sich Pastor Ralf Janßen um die Belange der St.-Jacobi-Gemeinde.

veröffentlicht am 27.02.2009 um 11:27 Uhr

Im Tätigkeitsbericht des Kirchenkreises verleiht Kühne-Glaser seiner Hoffnung Ausdruck, dass sich die Zukunft von Janßen klärt "und damit auch die Frage, ob er sich auf die Stelle bewerben wird, sobald der Kirchenvorstand sie zur Wiederbesetzung ausschreibt". Seit zwei Jahren ist Janßen in Rodenberg tätig. Zuerst vertrat er Pastor Wolfgang Warnecke währen dessen Elternzeit, nach dessen Weggang hat er die vakante Stelle weiter inne. Nach eigenen Angaben fühlt sich Janßen sehr wohl in der St.-Jacobi-Gemeinde. Zurzeit will er aber noch keine endgültige Entscheidung treffen, da er erst seinen "persönlichen Hintergrund ordnen" will. Janßen, der zuvor in Bad Pyrmont tätig war, lebt in Hannover. Familiäre Gründe seien die Ursache dafür, dass er sich noch Zeit lassen will. "Ich mag in Rodenberg gerne arbeiten und mag die Leute. Ich nehme meine Aufgabe aber auch ernst und mit Verantwortung", sagt Janßen, der die notwendigen Voraussetzungen für eine klare Entscheidung mitbringen möchte. Janßen erklärt, er sei mit dem Kirchenvorstand in gutem Einvernehmen übereingekommen. Er denkt, dass sich die Situation bis Ende des Jahres klären wird. "Die Zeit geben wir ihm", sagt Kirchenvorsteher Jürgen Wulf, "so lange lassen wir den Status wie er ist."

Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Mehr Artikel zum Thema
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare