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Zustimmung für WGS-Antrag / Mehr Stunden für Kirstin Büthe

VA will "Bündnis für Familien"

Rinteln (la). In Rinteln soll auf Antrag der WGS ein "Lokales Bündnis für Familien" gegründet werden; zur Umsetzung soll die Stundenzahl der Gleichstellungsbeauftragten Kirstin Büthe verdoppelt werden. Das haben am Mittwoch der Sozialausschuss und am Donnerstag der Verwaltungsausschuss beschlossen.

veröffentlicht am 11.03.2006 um 00:00 Uhr

Kriterien einer Familienfreundlichkeitsprüfung in Rinteln sollen laut WGS-Antrag sein: Spielräume für Kinder und Jugendliche über die Vorgaben des Baugesetzbuches hinaus, eine Verbesserung der Kinderbetreuung, die Schaffung einer sozialen Infrastruktur, die Familien unterstützt, die Verbesserung der Verkehrsanbindung und der Verkehrssicherheit, familiengerechter Wohnungsbau und die Einbeziehung von Familien in Entscheidungsprozesse. "Familienfreundlichkeit ist eine Aufgabe, die viele angeht, weil sie sich durch alle Bereiche des täglichen Lebens zieht. In der kommunalen Verwaltung ist sie damit eine echte Querschnittsaufgabe",so WGS-Fraktionschef Heinrich Sasse. Der WGS-Antrag wurde jetzt im Ausschuss für Soziales, Jugend, Frauen und Ausländer diskutiert und von allen Parteien für sinnvoll gehalten. Klaus Helmentag schlug schließlich für die SPD vor, dass die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Rinteln, Kirstin Büthe, das Bündnis für Familien initiieren und betreuen soll. "Das wäre dochgenau ihr Aufgabengebiet und sie verfügt auch über das notwendige Wissen", stimmte die Ausschussvorsitzende Jutta Meves zu. Da die Gleichstellungsbeauftragte diese Aufgabe aber nicht in den bislang vorgesehenen zehn Wochenarbeitsstunden bewältigen kann, beantragte die SPD-Fraktion im Sozialausschuss die Aufstockung auf 20 Stunden. Mit vier Ja-Stimmen von SPD und WGS, zwei Nein-Stimmen der CDU und zwei Enthaltungen wurde dem Vorschlag zugestimmt. "Die erste Entscheidung im Sozialausschuss, die nicht einstimmig gefällt wurde", stellte Jutta Meves fest.

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