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Seit 1968 Partnerschaft zur Stadt in der Nähe von Paris / Torbay kam vier Jahre später dazu, jetzt auch Quedlinburg und Kalwaria Zebrzydowska

Uwe Degenhardt hat die Städtepartnerschaft mit Leben erfüllt

Hameln. Städtepartnerschaften werden immer wieder als „die größte Friedensbewegung der Welt“, als „das Fundament für das Zusammenwachsen Europas“ bezeichnet. Dafür bedarf es jedoch immer wieder großen, meist ehrenamtlichen Engagements Einzelner oder von Gruppen. Wenige Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges wurden die ersten Städtepartnerschaften geschlossen. Inzwischen gibt es über 12 000 weltweit. Auch die Stadt Hameln hat seit nunmehr 42 Jahren nach und nach vier offizielle Städtepartnerschaften mit einer Urkunde besiegelt: 1968 mit Saint-Maur-des-Fossés/F, 1972 mit Torbay/GB, 1990 mit Quedlinburg, 2001 mit Kalwaria Zebrzydowska/PL.

veröffentlicht am 14.07.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 14:21 Uhr

Zahlreiche Hamelner haben in diesen Jahren die partnerschaftlichen Beziehungen mit großem Engagement mit Leben erfüllt. Einer von vielen ist Uwe Degenhardt, der mit dem Hamelner Schwimmverein über 20 Jahre ehrenamtlich, in seinem Urlaub, die Kontakte zu den Partnerstädten mit Jugendlichen und Erwachsenen auf- und ausgebaut hat. In den letzten zehn Jahren kam dann noch sein Engagement im Vorstand des Hamelner Vereins für Städtepartnerschaften und internationale Beziehungen e. V. hinzu. Durch die vielen Austauschbesuche mit Vereinen haben Jugendliche und Erwachsene viel über ihre jeweiligen Partner gelernt, Sehr oft wurde aus einer Begegnung von Fremden ein Wiedersehen mit Freunden, und das über Jahrzehnte.

Die Stadt Saint-Maur (14 km von Paris entfernt) hatte zur Nachfeier des 40-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft aus Hameln Sportler und eine kleine offizielle Delegation für drei Tage eingeladen. Dabei wurden bestehende Kontakte zwischen Vereinen wieder aufgefrischt (Segel-Club Hameln e. V., ESV Eintracht Hameln,) und neue geknüpft (Ruderverein Weser, DRK, Schützenverein Hameln). Denn es bedarf immer wieder neuer Impulse und Initiativen auf beiden Seiten. Kontakte müssen gepflegt werden und beruhen auf Gegenseitigkeit.

Bei einem großen Partnerschaftsfest in einer Sporthalle in Saint-Maur trafen sich über 600 Jugendliche und Erwachsene aus Pforzheim, Saint-Maurs zweiter deutscher Partnerstadt, und aus Hameln mit ihren Gastgebern. Auch die 40 Teilnehmer des Hamelner Vereins für Städtepartnerschaften spürten, wie lebendig die Städtepartnerschaften in Saint Maur gestaltet werden. Dieser Jubiläumsabend war ein Punkt des Programms der 7-tägigen Fahrt. Mit den Besuchen in den Partnerstädten möchte der Verein vielen Bürgern die Partnerstädte nahe bringen. In der Adventszeit findet eine Wochenendfahrt nach Quedlinburg und im Juni 2011 eine 8-tägige Reise nach Torbay statt.



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