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Wie man mit Sonnenbrillen und -segeln Schäden abwenden kann

UV = Unbedingt vereiteln

Es gibt Themen-Tage, die klingen skurril: „Tag des deutschen Butterbrotes“ ist so einer. Andere hingegen machen richtig viel Sinn: Der „Tag des Sonnenschutzes“, für heute, 21. Juni datiert, gehört in diese Kategorie. Haut. Augen. Kleidung. Balkon- und Terrassenausstattung. Um all diese Dinge geht’s. Denn UV-Strahlung kann viel Schaden anrichten.

veröffentlicht am 20.06.2013 um 15:58 Uhr

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Sonnenschutz? Sonnenklar! – Joachim Pudel, Inhaber vom Brillenstudio Kaiser in Bodenwerder, sagt: „Die Einstrahlung von UV-Licht kann ohne Schutz für das Auge fatale Folgen haben. Die Trübung der Linse zum Beispiel, also der ,Graue Star’, wird dadurch begünstigt. Aber auch die Netzhaut kann Schaden nehmen. Deshalb ist eine Sonnenbrille immens wichtig.“ Kurios: Viele Fehlsichtige seien hier sogar im Vorteil, denn schon nicht getönte Kunststoffbrillengläser würden UV-Strahlen zu 90 Prozent filtern. Wer keine Brille trägt, setze seine Augen bisweilen also einer hohen Belastung aus. Mit einer Sonnenbrille schließlich – also mit getönten Gläsern und 100-prozentigem UV-Schutz – könne das Auge perfekt abgeschirmt werden. Und: „Spezielle Tönungen erhöhen die Kontraste“, so Joachim Pudel. Das Sehen werde dadurch optimiert.

Ob Braun, ob Grüngrau, ob grau – „wie die Tönung beschaffen ist, hängt von den persönlichen Vorlieben ab“, so Dirk Rose, Inhaber vom Brillenstudio am Markt in Hameln. Graugrüne Gläser würden den Kontrast erhöhen, graue wirkten neutral, braune Töne warm. Letztlich entscheidend sei aber nicht die Farbe, sondern der Schutz. „Deshalb sollten die Brillengläser groß genug sein, um das gesamte Auge zu umhüllen. Die Brille muss dicht am Kopf anliegen“, so Dirk Rose. Und übrigens: Keiner müsse sich für die bereits fertigen Sonnenbrillen entscheiden. „Eine individuelle Anpassung mit einer Fassung nach Wahl ist natürlich ebenso möglich – und auch sehr sinnvoll“, sagt Rose.

Apropos sinnvoll: Wenn das Hessisch Oldendorfer Unternehmen MK Sonnenschutz von Marion Kreber zurzeit Überstunden macht, dann könnte es daran liegen, dass Sonnensegel, Markisen, Rollläden und vieles mehr bei Immobilienbesitzern hoch im Kurs stehen. Auch hier geht es darum, der Sonnen- und damit der schädlichen UV-Strahlung, Einhalt zu gebieten. Die Vorteile sind immens: Erstens schützen solche Systeme vor Sonnenbrand, Augenschäden und vielem mehr. Und zweitens dienen sie natürlich auch dazu, dass sich die Räume im Haus nicht zu sehr aufheizen. Drittens schließlich machen Markisen, Sonnensegel und Terrassendächer es überhaupt erst möglich, auch an herrlich sonnig-heißen Tagen trotzdem draußen Platz zu nehmen. ey

Schutz für die Augen: Eine Sonnenbrille lässt die schädliche UV-Strahlung nicht durch und schützt somit vor Schäden an Horn- und Netzhaut.

djd/Maui Jim Germany



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