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Stellvertretende Bürgermeisterin des Sünteltals zieht zurück in ihre Heimat nahe Hamburg / Abschied mit Wehmut

Ursula Walter sagt nach 22 Jahren adieu

Sünteltal. Die stellvertretende Ortsbürgermeisterin vom Sünteltal, Ursula Walter (FDP), verlässt Hameln und zieht Mitte Juli zusammen mit Ehemann Ekhard und Labradorhündin Elida zurück in die alte Heimat, in die Nähe von Hamburg. Nun übergab sie die Amtsgeschäfte an ihren Nachfolger Ulrich Schmidt.

veröffentlicht am 07.07.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 10:21 Uhr

„Ich gehe mit viel Wehmut im Herzen, denn in rund 22 Jahren habe ich das schöne Sünteltal und seine Bewohner lieben gelernt. Die Menschen hier engagieren sich gerne für das örtliche Leben, was sich in zahlreichen Vereinen mit vielen aktiven Mitgliedern widerspiegelt.“

Und die Bürger hier packten auch gern mit an, wie beispielsweise bei der Aktion „Narzissen für das Sünteltal“, beurteilt Walter dankbar. Rund 1800 Narzissenknollen pflanzten Groß und Klein im vergangenen November. Und es sollen noch einmal einige Hundert dazu kommen, damit in jedem Frühjahr wieder die Ortschaften mit einem gelben Blütenband verbunden sind.

Walters Nachfolger, der Liberale Ulrich Schmidt, will die erfolgreich begonnene Arbeit tatkräftig fortsetzen und sich für eine Erhöhung der Wohnqualität und einer Steigerung der Attraktivität auch für Urlauber einsetzen: durch Verkehrsberuhigung, Schaffung und Unterhaltung von Rad- und Fußwegen, Erhaltung und Ausbau des Schwimmbades, gegebenenfalls unter Einbeziehung der Sportstätten in Form eines Freizeitzentrums und das alles selbstverständlich unter Einbeziehung der Vereine.

„Für diese wichtigen Vorhaben wünsche ich ihm alles Gute und Erfolg. Ich würde mich freuen, wenn er nach den anstehenden Kommunalwahlen als gewählter Vertreter erneut in den Ortsrat einziehen kann“, sagte Walter, und meinte zum Schluss auf Plattdeutsch: „Ick kiek mol wedder in!“



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