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Urahn: Erste Motorsäge für Einmannbetrieb

Krankenhagen-Friedrichshöhe (who). Für Forstarbeiter und nicht zuletzt die „Profi-Hobbyisten“ unter der steigenden Zahl von Holzheizern unserer Tage, die sich den Naturbrennstoff direkt im Wald holen und an Ort und Stelle für den Abtransport auf passable Längen schneiden, ist die mobile Motorsäge ein selbstverständliches Werkzeug. Motorsägen sind mit der nötigen Schulung über Gebrauch und Beachtung der Unfallverhütungsvorschriften leicht zu bedienen und darüber hinaus inzwischen als Werkzeug fast für jedermann.

veröffentlicht am 26.02.2011 um 00:00 Uhr

Das war nicht immer so, denn bis zur bahnbrechenden Entwicklung der handlichen Einmann-Motorsäge mit deren anschließendem Siegeszug ab den 1950er Jahren waren die Vorläufer-Modelle gelinde gesagt grobschlächtig und ausgelegt für die Handhabung durch zwei Personen.

In Deutschland war es die Firma Stihl, die mit ihrer ersten Einmannsäge vom Typ BLK begann, eine grandiose Erfolgsgeschichte zu schreiben beziehungsweise zu sägen.

Für Seitenlage Umrüstung nötig

Rein äußerlich gleicht die BLK schon ihren modernen Nachfahren. Ein Zweitakt-Benzinmotor wie am Moped bildet den Antrieb für das Schwert mit der Sägekette. Das insgesamt schon sehr handliche Gerät wird mit zwei Händen gehalten an einem Griff hinten am Motorgehäuse und einem Bügel, der die Seitenlage ermöglicht, die für horizontale Schnitte beim Fällen von Bäumen nötig ist.

Insider wie Holger Schmieding aus Friedrichshöhe, der neben Alttraktoren auch antike Motorsägen sammelt und in funktionsfähigen Zustand versetzt, wissen, dass die BLK erst einer – wenn auch kleinen – Umrüstung bedurfte, um in Seitenlage arbeiten zu können. Grund: Der zuerst eingesetzte Vergaser konnte den Treibstoff noch nicht ansaugen, weshalb das Schwert für Fällarbeiten mittels einer besonderen Vorrichtung gedreht werden musste.



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