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Zapfenstreich auf dem Marktplatz / 200 Soldaten angetreten

"Unverzichtbare Truppe" feiert ihren 50. Geburtstag

Bückeburg (rc). "Formation angetreten zum Großen Zapfenstreich." Mit dieser Meldung des Kommandeurs der Lehrgruppe B, Oberstleutnant Martin Weißenfels an den Abnehmenden des Zapfenstreichs, den General der Heeresflieger, Richard Bolz, begann gestern Abend der Zapfenstreich auf dem Marktplatz. Hunderte Bückeburger und weit über 200 Ehrengäste waren gekommen, um zusammen mit den Heeresfliegern den 50. Geburtstag dieser Truppengattung zu feiern.

veröffentlicht am 24.03.2007 um 00:00 Uhr

Knapp 200 Soldaten der Lehrgruppe B der Heeresfliegerwaffenschule sowie das Musikkorps I bildeten im Schein der Fackeln den würdigen Rahmen für die Feierlichkeiten, die am Nachmittag mit einem Festgottesdienst in der Stadtkirche begonnen hatten. Nach der Erklärung des Moderators, was der Zapfenstreich überhaupt bedeutet, intonierte das Heeresmusikkorps 1 aus Hannover unter der Leitung von Oberstleutnant Friedrich Szepansky zunächst vier Märsche, die nicht zum eigentlichen Großen Zapfenstreich gehören. General Bolz als der abnehmende Kommandeur hatte sich die Märsche "Königsjäger zu Pferde", "Marsch Robert Prüss", den "Silbercondor" als Marsch der Heeresfliegerwaffenschule und "Mein Regiment" gewünscht - und bekam stellvertretend für seine Heeresflieger die Wünsche erfüllt. Mit dem "Locken zum Großen Zapfenstreich" begann dann der Zapfenstreich, dem ein Marsch sowie die drei so genannten "Posten" - alte Retraite- und Reveillesignale von Kavallerie und Feldartillerie - folgten. Im Anschluss kamen das "Zeichen zum Gebet", das "Gebet", das "Abschlagen nach dem Gebet" und der "Ruf nach dem Gebet". Der Zapfenstreich schloss mit der Nationalhymne. Ebenso wie beim "Gebet" erhoben sich alle von ihren Sitzen, sangen die Nationalhymne mit. Nach einer halben Stunde war alles vorbei, über die Lange Straße marschierte die Ehrenformation aus. Bei der Begrüßung der Gäste sowie beim anschließenden Empfang im Schloss wies Bolz auf die gewachsene Bedeutung der Heeresflieger hin: "50 Jahre, in denen wir mit unserer Truppengattung ein unverzichtbarer Bestandteil der Streitkräfte, und mit unserer Heeresfliegerwaffenschule hier in Bückeburg ein fester Bestandteil des wunderschönen Schaumburger Landes geworden sind, das wir durchaus stolz als die Heimat der Heeresflieger bezeichnen." Dies komme nicht von ungefähr, zeichne sich doch diese Region durch eine traditionell gewachsene, besondere Verbindung zu ihren Soldaten aus. Die Heeresflieger leisteten bereits heute einen entscheidenden Beitrag für die Landoperationen modernen Zuschnitts: "Sie sind aus einer taktischen Randgruppe zu einem zentralen Bestandteil des Gefechts der verbundenen Waffen im bodennahen Luftraum geworden."



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