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Einzelhandel zur Steinanger-Debatte

Unverzichtbar: 180 Parkplätze, stadtnah, kostenlos

Rinteln (rd). "Auf jeden Fall müssen stadtnahe kostenlose Parkplätze erhalten bleiben!" Mit dieser Forderung, von den Sprechern Jürgen Maack und Dirk Beckmann auf den Punkt gebracht, schaltet sich die Arbeitsgruppe Einzelhandel im Stadtmarketingverein Pro Rinteln in die aktuelle Diskussion um die Bebauung des Steinangers ein.

veröffentlicht am 03.03.2007 um 00:00 Uhr

Dabei machen die beiden Kaufleute eines deutlich: Sie und ihre Einzelhandelskollegen sind nicht gegen eine Steinanger-Bebauung, wollen aber den heutigen Besitzstand in Sachen Parkplätze gewahrt wissen. Und der ist in der Tat beachtlich:Über 180 Parkplätze stehen stadtnah und kostenlos am Steinanger zur Verfügung. Pkw-Stellflächen, die zum einen von den Innenstadt-Kunden, zum noch größeren Teil aber von den in der Innenstadt Beschäftigten genutzt werden. "Sogar am vergangenen trüben Montagnachmittag standen dort noch rund130 Fahrzeuge", hat sich der ehemalige langjährige Ratsherr und Kaufmann Jürgen Maack selber von der Bedeutung des Parkplatzes am Steinanger überzeugt. Der Verweis der Verwaltung auf den Weseranger-Parkplatz und dessen mögliche und angedachte Erweiterung stellt Maack angesichts dieser Zahlen nicht zufrieden. "Das ist auf der anderen Weserseite. Für viele Kunden und auch Beschäftigte in der Innenstadt ist das eine Barriere", weiß Maack aus vielen Gesprächen. Für die Einzelhandelsgruppe, die einer Steinanger-Bebauung durchaus Charme abgewinnen kann (Dirk Beckmann: "Das Wohngebiet würde die Kaufkraft in der Innenstadt stärken") steht daher fest: Die bei der Steinanger-Erschließung im vorderen Bereich wegfallenden Parkplätze müssen möglichst zentrumsnah wieder entstehen - am Steinanger oder in vergleichbarer Nähe zur Altstadt. Maack: "Keine Alternative wäre angesichts der ohnehin hohen Verkehrsbelastung in diesen Bereich das Distelmeiersche Grundstück im Bereich der Ostertorstraße." Dann könne man schon eher über eine zweite Parkebene in der Wallstraße nachdenken, pflichtet ihm Beckmann bei. Angesichts der mit einer solchen Lösung verbundenen hohen Kosten erinnert Maack an einen Vorschlag, den er als Kommunalpolitiker schon vor 25 Jahren in die Diskussion geworfen hatte: Die Stadt solle sich um das Eckgrundstück Wallgasse/Blumenwall bemühen. Dann könnte die Wallstraße bis zum Kollegienplatz durchgebaut werden. Mit zwei Vorteilen: Das würde zum einen die Verkehrssituation in der östlichen Altstadt entschärfen, und zum anderen könnten zwischen Klosterstraße und Blumenwall zusätzliche Parkplätze geschaffen werden.



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