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Fast zwei Jahre auf Tournee / Konzert in Hannover am 1. Juni 2010 in TUI-Arena

Unterwegs zu Hause: Die ganze Welt freut sich wieder auf die Scorpions!

Hannover (ey). Keine Band der Welt lässt sich von der einheizenden Vorgruppe gerne die Show stehlen. Aber wer richtig gut Mucke macht, ohne die nachfolgende Band in Grund und Boden spielen zu wollen, der macht sich Freunde. So war’s bei den Scorpions. Die haben als Anheizer in den Vereinigten Staaten von Amerika den Grundstein für ihre fabelhafte Karriere gelegt. Aber es dauerte nicht lange, da waren sie keine Anheizer mehr – sondern der Hauptact des Abends.

veröffentlicht am 18.12.2009 um 23:00 Uhr

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Nun gehen die Scorpions erneut auf Tournee. Seit einigen Wochen läuft der Ticket-Verkauf auf Hochtouren; Zehntausende Eintrittskarten für die Deutschland-Konzerte im nächsten Jahr sind bereits verkauft worden. In Hannovers TUI-Arena treten die Scorpions im Rahmen der „Get Your Sting And Blackout“-Tour am Dienstag, 1. Juni 2010, auf. Nach diesem Heimspiel geht’s erst richtig los, denn die Tournee wird über zwei Jahre dauern, und wer die Scorpions kennt, weiß, dass Japan, Südamerika und die Staaten wieder kopfstehen werden.

Weg vom Fenster waren sie nie, und das letzte Album „Humanity Hour I“ von 2007 wird von langjährigen Fangefährten durchaus als genial bezeichnet, auch wenn Single-Erfolge à la „Still Loving You“ schon lange nicht mehr verbucht werden. Doch scheiß auf Singles, die echt netten Rocker um den Ausnahmesänger Klaus Meine konzentrieren sich auf ihre alten Stärken, die ohne Zweifel im Hardrock, aber nicht im Heavy Metal liegen. Zwar geht’s auch in diesem Genre bekanntlich heiß her, aber Hardrock lässt Spielraum für Melodien und Balladen, die weltumfassend wirken. Die Scorpions wissen diesen Spielraum zu nutzen; „Wind Of Change“ wurde zur Friedenshymne und trug zum Ende des kalten Krieges bei. Das sind Gründe, die die Scorpions zur weltweit erfolgreichsten deutschen Rockband werden ließen. Es hat den Anschein, als würden sie es bei knapp 100 Millionen verkauften Tonträgern, mehr als 200 Gold-, Platin- und Diamant-Auszeichnungen und rund 5000 gespielten Konzerten auf dem gesamten Globus für alle Zeiten bleiben.

1965 in Sarstedt gegründet, fiel der Startschuss zur internationalen Karriere schon mit dem Debüt und viel beachteten Progressive Rock-Album „Lonesome Crow“ im Jahr 1972. Mit den klassischen Hard Rock-Alben „Fly To The Rainbow“ (1974), „In Trance“ (1975), „Virgin Killer“ (1976) und „Taken By Force“ (1977) manifestierte die Band kontinuierlich ihren Platz in der internationalen Elite zwischen Marktführern wie „Black Sabbath“ und „Deep Purple.

ZUM THEMA

Ob sich die Scorpions in Hannover im kommenden Jahr mal zum Biertrinken mit AC/DC treffen, wenn sie am 25. Mai nächsten Jahres zu Gast auf dem Expo-Gelände sind? Immerhin war es die australische Hardrockband, die vom Auftritt der Scorpions in den USA beim Cleveland-Festival (unter anderem noch mit Thin Lizzy, Aerosmith, Ted Nugent) Ende der siebziger Jahre so überzeugt waren, dass sie die Hannoveraner als Anheizer für ihre eigene US-Tournee 1979 buchten. Es war der Startschuss für eine Weltkarriere. Die Scorpions erspielten sich fortan ein Millionenpublikum und haben heute nicht nur in den Vereinigten Staaten von Amerika, sondern vor allem auch in Japan und Südamerika riesige Fangemeinden.le“.



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