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Auch Anton Smirnov verletzt / Jetzt bleibt Danny Harkai im FC-Tor

Unterarmbruch stoppt Ciro Miotti

Bezirksliga (jö). Der FC Stadthagen zerrt von seiner 12-Punkte-Substanz. Fünf Niederlagen in Folge - zuletzt das 0:2 in Nienstädt - machten Spielertrainer Lars Reuther nachdenklich: "Unser Selbstvertrauen hat Schaden genommen. Dass wir gegen starke Mannschaften verlieren, war kein Beinbruch. Dass wir uns aber mittlerweile auch gegen schwächere Mannschaften nicht mehr durchsetzen können, ist unangemessen."

veröffentlicht am 19.10.2007 um 00:00 Uhr

Für FC-Keeper Ciro Miotti ist die Hinrunde beendet. Foto: ph

Seine Forderung: "Zähne zusammenbeißen, mit Kampf das Tief überwinden." Stadthagen hat am Sonntag mit dem TSV Barsinghausen wieder einen anspruchsvollen Gegner auf dem Programm und hat ausrechnet in dieser kritischen Lage riesiges Verletzungspech: Ciro Miotti hatte Recht, als er nach seiner Verletzung in Nienstädt einen Bruch des Unterarms vermutete. Er fällt damit für viele Wochen aus. Weil sich Anton Smirnov schon vorher das Handgelenk brach und Dennis Weiß offensichtlich nicht mehr spielen mag, herrscht ausgerechnet auf der Torwartposition, auf der Stadthagen gut ausgestattet war, der Personalnotstand. Danny Harkai wird noch länger das Tor hüten müssen und genießt das Vertrauen des Trainers: "Wir machen mit ihm weiter. Er hat beim SV Nienstädt im Schierbachstadion fehlerfrei gehalten." Die Aufgabe am Sonntag wird schwer. Der TSV Barsinghausen verlor zwar zuletzt zweimal und musste am Sonntag seinen dritten Platz an Bad Pyrmont abtreten. Beide Niederlagen waren aber knapp und kamen gegen starke Mitbewerber um die Meisterschaft zustande. Die Mannschaft von Trainer Carlo de Cosmo ist jung, spielfreudig und beweglich. "Ich habe mindestens 16 gleichstarke Leute", freut sich Barsinghausens Trainer, bei dem deshalb jeder Spieler mal auf der Bank Platz nehmen muss. Lars Reuther ist der festenÜberzeugung, dass seine Mannschaft die Niederlagenserie demnächst beendet: "Unser 0:2 in Nienstädt war nur ein Spiel von vielen. Wir wissen, dass wir viel mehr leisten können."



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