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WGS will NNG-Pläne im Rat thematisieren

"Unsozialen Raubbau in Steinbergen verhindern"

Steinbergen (crs). WGS-Ratsherr Gert Armin Neuhäuser kritisiert die Pläne der Norddeutschen Naturstein GmbH (NNG), am Messingsberg nicht nur den abgerutschten Bergteil, sondern auch den Werkstattfelsen sowie sogar bereits renaturierte Teile des Steinbruchs weiter und tiefer abzubauen.

veröffentlicht am 11.05.2007 um 00:00 Uhr

Als "massive und allein profitorientierte Vorgehensweise" brandmarkt Neuhäuser die NNG-Pläne in einer Pressemitteilung. Die Stadt Rinteln müsse dieses Vorgehen mit allen Mitteln verhindern; daher werde die WGS den geplanten Abbau zum Thema der nächsten Ratssitzung machen. "Ich habe den Eindruck, dass die NNG immer mehr und mehr fordert, um dann in einem als Kompromiss getarnten Vorschlag ihre tatsächlichen Maximalforderungen durchzusetzen", mutmaßt Neuhäuser. Und spekuliert weiter: "Wäre der Abbau in Treppenstufen erfolgt, hätte ein Bergrutsch nicht entstehen können. Allerdings wäre dann auch der Profit wohl viel geringer ausgefallen." Auch Auswirkungen des Abbaus am Messingsberg auf das Mikroklima im Wesertal hält Neuhäuser für nicht ausgeschlossen. "In welchem Umfang, das lässt sich noch nicht abschätzen."



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