weather-image
13°
Institut für Solarenergieforschung setzt auf hochwertige Entwicklungsarbeit / 155 Mitarbeiter

„Unser Klima braucht schnelle Fortschritte“

Emmerthal (cb). Das Institut für Solarenergieforschung (ISFH) in Emmerthal bleibt auf Wachstumskurs. Ende 2009 waren dort 155 Frauen und Männer beschäftigt. Damit hat sich die Mitarbeiterzahl innerhalb der letzten fünf Jahre mehr als verdoppelt. Dies geht aus dem Jahresbericht hervor, den das ISFH jetzt vorgelegt hat. Gleichzeitig würdigt Geschäftsführer Prof. Dr.-Ing. Rolf Brendel im Rückblick, dass sich CDU, CSU und FDP nach der Bundestagswahl im Koalitionsvertrag zur Solarenergie als wichtige Zukunftstechnologie bekannt haben. „Das Institut für Solarenergieforschung in Hameln/Emmerthal (ISFH) wird den im Koalitionsvertrag skizzierten Weg nach Kräften mit hochwertiger Entwicklungsarbeit unterstützen“, so der Institutsleiter.

veröffentlicht am 22.04.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 28.04.2010 um 09:50 Uhr

270_008_4279514_lkae103_23.jpg

Dabei zitiert er aus dem Koalitionsvertrag, bei dem auch festgeschrieben ist, den Weg in das regenerative Zeitalter zu gehen und die Technologieführerschaft bei den erneuerbaren Energien auszubauen; Ziel sei es, dass die erneuerbaren Energien den Hauptanteil an der Energieversorgung übernehmen. Mit Qualität (Brendel: Ohne sie „wäre Forschung Geldverschwendung“), praktischen Zielen und der Nutzung der Synergien im Institut, ohne die der Fortschritt zu langsam wäre, werde die Arbeit am ISFH fortgesetzt. „Unser Klima braucht“, schreibt Brendel, „schnelle Fortschritte bei der Kostenreduktion für die Solarenergienutzung.“

Laut Jahresbericht 2009 ist das fachliche Spektrum des ISFH breiter geworden, die 2008 eingeweihte vier Millionen Euro teure Technologiehalle füllt sich rasch mit großem Forschungsgerät. Der Geschäftsführer: „Ohne diese Halle und die neuen Anlagen wären viele der laufenden und derzeit in Planung befindlichen Projekte nicht möglich.“

Der Gesamtetat des Instituts betrug im vergangenen Jahr 11,3 Millionen Euro, wobei das Land Niedersachsen über das Ministerium für Wissenschaft und Kultur 22,6 Prozent (vor fünf Jahren noch 67 Prozent) abdeckte. Neben dieser institutionellen Förderung durch das Land erzielt das ISFH Drittmitteleinnahmen von öffentlichen Forschungsförderern wie dem Bund, dem Land Niedersachsen oder der EU. Diese Einnahmen betragen im Berichtsjahr 4,8 Millionen Euro. Hinzu kommen Drittmitteleinnahmen aus der Industrie für Auftragsforschung, die 2009 insgesamt 3,9 Millionen Euro betrugen.

Das fachliche Spektrum des ISFH, das im Vorjahr einen Gesamtetat über 11,3 Millionen Euro hatte, ist breiter geworden. Das Foto zeigt die Forschungsarbeit im Labor.

Foto: ISFH

Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Mehr Artikel zum Thema
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare