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Leserbrief

Unhaltbarer Zustand im Parkhaus

Endlich mal ein „Leidensgenosse“ der dieses Dilemma öffentlich macht.

veröffentlicht am 17.09.2020 um 16:41 Uhr
aktualisiert am 18.09.2020 um 18:40 Uhr

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Zu: „Kaum Platz zum Aussteigen“, vom 3. September

Auch mir brennt dieser unhaltbare Zustand unter den Nägeln, da auch mein Auto im Erdgeschoss des Parkhauses am Kopmanshof schon zweimal beschädigt wurde; natürlich ohne Hinweis auf den Verursacher. Und dies sind keine Einzelfälle! Auch wenn es sich hierbei um Fahrerflucht handelt, wäre eine Anzeige gegen unbekannt in den allermeisten Fällen sinnlos – weil erfolglos!

Da klingt der Hinweis der Stadtwerke – auf stadtfernere Parkmöglichkeiten auszuweichen – wie blanker Hohn. Gerade ältere, geh- und schwerbehinderte Menschen sind auf ein stadtnahes Parkhaus angewiesen und nur die wenigsten haben ein Anrecht auf einen breiten Schwerbehinderten- Parkplatz. Hinzu kommt, dass dieser Personenkreis ohnehin Probleme beim Ein- und Aussteigen hat. Die Aussage der Stadtwerke weshalb eine Verbreiterung „aufgrund baulicher Gegebenheiten „schwierig sei, kann ich zumindest im Erdgeschoss mit der genannten Stellbreite von nur 2,10 Metern beim besten Willen nicht nachvollziehen.

Hier halte ich durchaus Veränderungen für möglich. Bei einer Neuaufteilung der Stellplätze unter Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Mindestbreite von 2,30 Metern beziehungsweise 2,50 Metern bei beidseitiger Begrenzung durch Baukörper (85a, Abs. 3 der Nds. GVBI) hätte dies lediglich zur Folge, dass rechnerisch ca. jeder elfte Einstellplatz wegfiele.

Anders stellt sich die Situation im Untergeschoss dar: Hier ist die Breite der Stellplätze mit 2,20 Metern durch die statisch notwendigen Stahlbeton-Stützen vorgegeben und somit kaum veränderbar. Ob es im Erdgeschoss zwei Parkplätze für Schwerbehinderte sein müssen, wage ich nicht zu beurteilen. Jedenfalls sind diese, nach meiner Wahrnehmung, selten bis nie benutzt; zumal im Außenbereich seitlich am Parkhaus weitere vier dieser Plätze in Fahrtrichtung vorgehalten werden. Leider sind diese aufgrund mangelhafter Markierung als solche kaum erkennbar. Bleibt also zu hoffen, dass sich die jetzige Situation für alle Parkhaus-Nutzer, von denen die meisten auch auf dem Energiesektor Kunden der Stadtwerke sind, möglichst zeitnah zum Guten wendet.



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