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Stadthagen empfängt heute Abend um 19.45 Uhr Schaumburg Nord

Ungleiches Derby: VfL im Abstiegssumpf und die HSG kämpft um Meisterehren

Handball (seb). Bereits am heutigen Mittwochabend empfängt der VfL Stadthagen im Nachholspiel der Landesliga den ungeschlagenen Tabellenzweiten HSG Schaumburg-Nord zum Derby.

veröffentlicht am 14.11.2007 um 00:00 Uhr

Felix Lattwesen (l.) von der HSG Schaumburg Nord wird alles dara

Dabei befindet sich die angeschlagene VfL-Crew in der krassen Außenseiterrolle. Nach drei Auswärtsniederlagen in Folge droht für die Stadthäger der totale Absturz in die Abstiegszone. Dagegen reist die ungeschlagene HSG Schaumburg-Nord selbstbewusst, hochmotiviert und mit der Empfehlung eines 32:26-Auswärtstriumphs im Spitzenduell gegen den MTV Herrenhausen an. "Wir nehmen aus dem Spiel gegen Langenhagen die positiven Aspekte mit und können auch gegen Top-Teams mithalten. Wir werden uns mit Sicherheit voll reinknien und versuchen der HSG ein Bein zu stellen! In den letzten Jahren waren die Derbys gegen Schaumburg-Nord immer spannend und interessant", gibt sich VfL-Trainer Werner Eyßer kämpferisch, bleibt aber gleichzeitig Realist: "Natürlich verfügt der Gegner über ein großes Potential und mit Juretzka, Eick und Daseking über hochkarätige Neuzugänge. Mal schauen, was mit unserer dezimierten Mannschaft drin ist." Auf der Gegenseite ist das Derby vom Papier her eine klare Angelegenheit. "Nach dem glatten Pokalsieg zum Saisonstart müssen wir aufpassen, dass wir den Gegner im Unterbewusstsein nicht unterschätzen! Die Stadthäger stehen mit dem Rücken zur Wand", warnt HSG-Trainer Claas Wittenberg. Der Tabellenzweite wird in Bestbesetzung auflaufen und will mit einem Sieg den Spitzenplatz in der Ligaübernehmen. "Natürlich müssen wir mit der Favoritenrolle umgehen! Aber die unglückliche Anwurfzeit ist nach einem langen Arbeitstag ein Handikap für die Spieler. Trotzdem wollen wir zwei Punkte einfahren und dann kommt der Sonntag mit dem Spitzenspiel gegen Liebenau", meint Claas Wittenberg optimistisch. Bei den Stadthägern fehlt wahrscheinlich Roland Becker studienbedingt. Zudem steht hinter dem Einsatz von Maximilian Fischer und Thomas Kaplanski ein Fragezeichen. Beide sind leicht angeschlagen. Die Zuschauer dürfen sich auf Tempohandball, Kampf, rassige Zweikämpfe und ein reizvolles Derby freuen. Anwurf: Mittwoch, 19.45 Uhr.



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