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ASC Pollhagen-Nordsehl empfängt Friesen Lembruch / Bückeburg-Spiel ist verlegt

Ungewissheit vor dem Bezirksoberliga-Start

Frauenfußball (pm). Vor dem ersten Spieltag der Bezirksoberliga weist die noch jungfräuliche Tabelle für den ASC Pollhagen-Nordsehl einen Mittelfeldplatz aus; der VfL Bückeburg wird als Drittletzter auf einem Nichtabstiegsplatz geführt. Beide Teams hätten den Voraussetzungen nach wohl nichts dagegen, wenn dies den wirklichen Platzierungen am Ende der Saison entsprechen würde.

veröffentlicht am 18.08.2006 um 00:00 Uhr

Für den ASC Pollhagen-Nordsehl beginnt am Sonnabend gegen Friese

Auf die erste Standortbestimmung muss der VfL Bückeburg allerdings noch eine Woche länger warten, denn die Partie beim Aufsteiger PSV Hildesheim, die für das Wochenende vorgesehen war, wurde am Dienstagabend abgesetzt und in den November verlegt. Grund sind Personalprobleme der Hildesheimerinnen aufgrund der andauernden Schulferien und frisch verlegter Rollrasen am Spielort. So muss am Wochenende aus Schaumburger Sicht nur der ASC Pollhagen-Nordsehl Farbe bekennen. Vor dem Spiel gegen Aufsteiger SV Friesen Lembruch am Sonnabend, 16 Uhr, bekommt dabei die Ungewissheit durch den Gegner noch eine besondere Note. Die holperige Vorbereitung hat dem Team "keine großen Erkenntnisse gebracht", wie Team-Sprecher Carlo Steinberg sagt. Spielertrainerin Kathrin Piel sei dennoch zuversichtlich, was unter anderem daran liegt, dass Rückkehrerin Nicole Dopple von einer Knieverletzung genesen ist und Angreiferin Stephanie Reckeweg mit drei Toren im Test gegen den SC Steinhude zuletzt eine gute Form bewies. Positiv ist auch die Entwicklung von Jugendspielerin Laura Hitzemann, die in die Startelf drängt. Dafür fehlt die erfahrene Alex Schulze, die im Urlaub weilt. Doch obwohl es eigentlich schon schwer genug ist, die eigene Leistungsfähigkeit vor der Saison richtig einzuschätzen, steht dem ASC mit Lembruch auch noch ein Gegner ins Haus, der in Pollhagen völlig unbekannt ist. Nur zwei Jahre machte die aufstrebende Elf vom Dümmer See nach dem Diepholzer Kreismeistertitel Station in der Bezirksliga und begeisterte dort mit schnellem Flügelspiel und zwei ebenso flinken wie torgefährlichen Spitzen. Der ASC muss also aufpassen, damit die erste Erfahrung der Saison nicht gleich eine negative wird.

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