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Kreisel für mehr Sicherheit / Kindergarten Bergkrug: Betreuung von Kindern unter drei Jahren

Unfallschwerpunkt soll entschärft werden

Seggebruch (mw). Die Anlage eines Kreisverkehrs und die Erweiterung des Betreuungsangebotes im Kindergarten Bergkrug sind Themen einer Sitzung des Gemeinderates Seggebruch gewesen.

veröffentlicht am 09.02.2007 um 00:00 Uhr

Im Kreuzungsbereich Landstraße 446/Stemmer Straße/Kohlenweg habe

Der unübersichtliche Kreuzungsbereich Landstraße 446/ Stemmer Straße (Kreisstraße 19)/Kohlenweg soll sicherer werden. Der Rat der Gemeinde Seggebruch hat daher beschlossen, den Landkreis und das Land Niedersachsen aufzufordern, dort einen Kreisverkehr anzulegen. Rolf Harmening, Samtgemeindebürgermeister der Samtgemeinde Nienstädt, wies in diesem Zusammenhang auf die Unfallhäufigkeit der Kreuzung hin: Im vergangenen Jahr etwa seien es fünf Unfälle gewesen, in den Jahren 2005 und 2004 jeweils zwei und in 2003 fünf. Laut Harmening kämen zwei Kreisverkehr-Varianten in Betracht. Zu favorisieren sei diejenige mit einem Durchmesser von 28 Metern. Die kleinere Version mit einem Durchmesser von 26 Metern könne man zwar etwas anders platzieren, so dass man weniger Flächen von anliegenden Grundstücken erwerben müsse, doch könnediese für längere Fahrzeuge zu eng werden. Der Seggebrucher Bürgermeister Helmut Stahlhut bezifferte die voraussichtlichen Kosten auf 280 000 bis 300 000 Euro. Nach Information des Gemeinderates ist die Gemeinde Seggebruch nur für den Kohlenweg Straßenbaulastträger. Da diesem jedoch eine untergeordnete Verkehrsbedeutung zukäme, sei nach den üblichen Finanzierungsmodellen kein Gemeindeanteil vorgesehen. Wie vom Gemeinderat zu erfahren war, gibt es für die beschlossene Erweiterung des Betreuungsangebotes im Kindergarten Bergkrug auf Kinder unter drei Jahren mehrere Gründe. Zum einen werde dies seitens der Eltern nachgefragt, zum anderen seien zu Beginn eines Kindergartenjahres Plätze für diejenigen Kinder freizuhalten, die im Laufe des Kindergartenjahres das dritte Lebensjahr vollenden und unmittelbar danach in den Kindergarten kämen. Aufgrund gesetzlicher Vorgaben dürfe der Kindergarten pro Gruppe allerdings nur maximal zwei Kinder unter drei Jahren betreuen.



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