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Ferienspaßkinder lernen, bei Verletzungen zu helfen / DRK denkt über neue Jugendgruppe nach

Unfall? - Alles ist besser als wegzuschauen!

Rolfshagen (la). Auch auf Kinder können Unfälle zukommen, oder sie müssen erleben, wie sich Freunde, Eltern oder Geschwister verletzen. "Das Wichtigste ist, dass ihr helft und nicht wegschaut", forderte Anne Dopheide vom DRK Rolfshagen die Kinder auf.

veröffentlicht am 27.02.2009 um 10:48 Uhr

Elke Klos zeigt den "schwer verletzten" Ferienspaßkindern, wie m

34 Mädchen und Jungen im Alter von sieben bis zwölf Jahren waren zu der Ferienspaßaktion des DRK in das Häuschen hinter der Feuerwehr gekommen. Interessiert hörten sie zu, als Elke Klos, Jugendrotkreuzleiterin im Kreisverband Schaumburg, ihnen erklärte, wie man einen Notruf richtig absetzt, was bei Nasenbluten oder kleinen Verletzungen zu tun ist. "Die wichtigste Erste Hilfe ist, dass ihr den Verletzten tröstet und einfach da seid", sagte Klos. Natürlich wurden auch Verbände angelegt. "Das Pflaster für eine Verletzung der Fingerkuppe richtig zuzuschneiden, ist gar nicht so einfach", stellte die elfjährige Tina fest. Viel Spaß hatten die Kinder dabei, sich gegenseitig Kopfverbände anzulegen. Zuvor wurde nicht mit "Blut" gespart, um die Wunden auch richtig echt aussehen zu lassen. Zum Abschluss bekam jedes Kind eine Tüte mit Süßigkeiten und einen Schlüsselanhänger vom DRK. "Der Zuspruch war so groß, dass wir ernsthaft überlegen eine Jugendrotkreuzgruppe in Rolfshagen zu gründen", sagte Anne Dopheide, die dazu in Kürze Gespräche führen wird.

Täuschend echt: "Blutverschmierte" Kinder legen sich gegenseitig
  • Täuschend echt: "Blutverschmierte" Kinder legen sich gegenseitig Verbände an.

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