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AWS und vier Rintelner Ortsfeuerwehren helfen / Bio-Mulch für den Garten, Material für Übung

Und nach dem Fest: Wohin mit dem Baum?

Rinteln (who). Weihnachten ist gerade vorbei, da stellt sich schon wieder die Frage: "Was soll mit dem ausgedienten Weihnachtsbaum geschehen?" Das Ganze ist für Rintelner kein Problem: Hier helfen die Abfallwirtschaftsgesellschaft Schaumburg (AWS) und vier Ortsfeuerwehren.

veröffentlicht am 04.01.2007 um 00:00 Uhr

Für Engerns Ortsbrandmeister Thomas Reese ist Weihnachten am kom

Die Abfallentsorger des Landkreises nehmen das Zimmergrün grundsätzlich bei ihren regulären Touren als klein geschnittenen Bioabfall im Bündel oder in der grünen Tonne mit. Wer nicht selber Hand und Astkneifer an seinen Baum anlegen möchte, kann ihn darüber hinaus im Stück zu den Öffnungszeiten des AWS-Kompostierungsplatzes an der Hartler Straße beim Doktorsee abgeben. Das Ende für den Weihnachtsbaum ist in beiden Fällen ähnlich: Er wandert in den Schredder und wird zu Mulch beziehungsweise Kompost. Auch vier Rintelner Ortsfeuerwehren bieten einen Entsorgungsservice für den Weihnachtsbaum. Am Sonnabend, 6. Januar, macht die Ortsfeuerwehr Engern den Anfang in Sachen Ende des Weihnachtsbaumlebens. "Bei uns heißt die ganze Aktion inzwischen ?Engerscher Neujahrsempfang', seit Ortsbürgermeister Dieter Horn das so genannt hat", erklärt Ortsbrandmeister Thomas Reese. Warum? Weil's der erste Termin der örtlichen Vereine im neuen Jahr ist und weil viele Engeraner gerne die Gelegenheit zum Treffen und Klönen am Feuerwehr-Gerätehaus bei heißen und kalten Getränken sowie Bratwurst nutzen. Reese: "Das machen wir schon mindestens seit 1989 so, und auch ohne dass wir extra um Spenden bitten würden, hat das der Jugendfeuerwehrkasse immer sehr gut getan." Ab 18 Uhr am Sonnabend können die Bäumchenbeim Gerätehaus abgegeben werden. Dann sei der leistungsstarke Schredder betriebsbereit, fährt der Ortsbrandmeister fort. Er bittet um Geduld und Abwarten bis zum offiziellen Start. "Deshalb habe ich vorsichtshalber ein Hinweisschild am Seiteneingang aufgehängt, sonst würde es nämlich für unsreichlich zu eng werden", meint Thomas Reese. "Wer will, kann übrigens eine Tüte mitbringen und seinen eigenen Baum als Mulchschnipsel wieder mit nach Hause nehmen", schmunzelt er. Die zweite Ortsfeuerwehr, die sich eines Schredders zum "Weihnachtsbaum-Entsorgungsfest" bedient, ist die in Krankenhagen. Die Jungen und Mädchen um Jugendwart Harald Westermann erwarten die Anlieferung am Sonnabend, 12. Januar, in der Zeit zwischen 11 und 15 Uhr am Gerätehaus. Die Ortsfeuerwehr Steinbergen steht bereits am Tag vorher, am Freitag, 12. Januar, ab 16.30 Uhr bereit zum Weihnachtsbaum-Sondereinsatz. Die Sammelstelle ist nach 15 Jahren zum ersten Mal beim neuen Gerätehaus an der Straße Im roten Tor. "Wir werden die Bäume bei einer Übung im kleineren Kreis verbrennen", verrät Ortsbrandmeister Detlef Korf. Wo und wann, möchte er aber nicht erzählen, "weil die Leute dann noch anderen Strauch- und Baumschnitt abladen würden", weiß er aus Erfahrung. Die Ortsfeuerwehr Deckbergen nimmt ebenfalls am Freitag, 12. Januar, Weihnachtsbäume an, ab 18 Uhr am Gerätehaus und natürlich mit Bewirtung und geselligem Beisammensein als Zugabe. "Wir werden die Bäume ebenfalls verbrennen", erklärt Jugendfeuerwehrwart Michael Kampmeier. Bis das bei einem regulären Brenntag geschehe, würden die Bäumchen zunächst in einem geheimen Zwischenlager deponiert.



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