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Kindersingspiel über Jonas und den Wal in der Münsterkirche vor rund 100 Zuschauern aufgeführt

... und die Münsterglöckchen hatten alles im Griff

Hameln. „Es hat wunderbar geklappt und die Kinder hatten alles im Griff“, sagte Gabriele Pflugmacher, die Leiterin der Münsterglöckchen über die Aufführung des Kindermusicals „Jona und der Wal“. Rund 100 Erwachsene und Kinder waren ins Münster gekommen, um das Kindersingspiel zu sehen. Und was sie sahen und hörten, war wunderschön und mit viel Liebe vorbereitet. Die 12 Münsterglöckchen im Alter von 6 bis 12 Jahren hatten die Stadt Ninive als Kulissen gebastelt und gemalt. Jona, gespielt von Robin Pflugmacher, wollte (wie in der alttestamentarischen Geschichte) nicht in die Stadt. Die Bürger in kostbaren Gewändern gekleidet und ihre prächtigen Hausfassaden zeugten von Wohlstand. Doch die Menschen waren nicht gottesfürchtig und dachten nur an sich. Jona weigerte sich, die Menschen zur Umkehr zu bewegen. Er hatte Angst und floh mit einem Schiff, geriet in Seenot, ging über Bord und wurde von einem Wal verschluckt. Gott rettet ihn auf diese Weise. Diese abenteuerliche Geschichte hatten die Münsterglöckchen peppig auf die Bühne gebracht. „Einige Kinder im Zuschauerraum konnten sich danach vorstellen, auch bei den Münsterglöckchen mitzumachen“, meint Diakon Carsten Overdick.

veröffentlicht am 17.11.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 06:21 Uhr

Die zwölf Darsteller überzeugten mit ihrem spannenden Singspiel im Münster.

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