weather-image
20°
Kaninchenstall ausgebrannt / Tiere in den Flammen umgekommen / Brandursache unklar

Und das ausgerechnet am Osterfeiertag

Bisperode (tis). „Und das ausgerechnet zu Ostern“, war der einhellige Kommentar der Einsatzkräfte bei einem Feuer in Bisperode. Am Rottenweg war nämlich gestern Morgen ein Kaninchenstall in Flammen aufgegangen. Etliche Tiere kamen in den Flammen um oder mussten eingeschläfert werden, nur wenige überlebten. Der Brand richtete einen Schaden von rund 10 000 Euro an. Wie er entstand, ist noch nicht geklärt.

veröffentlicht am 26.04.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 11:41 Uhr

Der Stall ist ausgebrannt, einige Kaninchen überlebten das Feuer nicht. Foto: tis
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Als die Ortswehr Bisperode nach ihrer Alarmierung um 6.54 Uhr am Ostermontag am Ende des Rottenwegs eintraf, schlugen schon überall mächtige Flammen aus dem rund 80 Quadratmeter großen, aus Bruchstein und Fachwerk gebauten Gebäude. „Wir mussten den Besitzer daran hindern, immer wieder in den Stall zu seinen Tieren vorzudringen“, erklärt der stellvertretende Gemeindebrandmeister Cord Pieper. Der 67-Jährige, dessen Stall abbrannte, gilt als Kaninchen-Liebhaber, hegt und pflegt seine rund 50 Tiere, die selbstverständlich nicht zum Verzehr gedacht waren. Nun musste er mit ansehen, wie die Tiere in den Flammen umkamen.

Da zunächst ein Scheunenbrand angenommen worden war, rückten neben der Feuerwehr Bisperode auch die Ortswehren Coppenbrügge, Diedersen, Bessingen, Behrensen und Harderode an. Rund 80 Brandschützer löschten das Feuer. „Wir hatten den Brand schnell unter Kontrolle, weitere Gebäude waren nicht in Gefahr“, erklärt Gemeindebrandmeister Walter Schnüll. Zahlreiche Kaninchen, die verwirrt und verletzt durch die Gegend hoppelten, mussten von den Einsatzkräften eingefangen werden. Ein angeforderter Tierarzt versorgte die verletzten Kaninchen, einige musste er allerdings einschläfern. Wie viele Tiere bei dem Feuer umkamen und wie viele überlebten, konnte nicht genau gesagt werden.

Die Polizeibeamten aus Bad Münder und Hameln nahmen umgehend ihre Ermittlungen auf. Zur genauen Brandursache konnten die Beamten aber noch keine Auskünfte geben. Die Brandstelle wurde zunächst beschlagnahmt. Es werden jetzt weitere Ermittlungen durch Spezialisten des zuständigen Fachkommissariats erfolgen.

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare