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Schlägerei überschattet gelungene Veranstaltung des Heimat- und Verkehrsvereins am Lönsturm

Und dann noch eine Körperverletzung am Thüster Berg

Salzhemmendorf (gök). Das Wetter tat sein Übriges. Denn die Massen strömten an Himmelfahrt nur so auf den Lönsturm hoch. Der gastgebende Heimat- und Verkehrsverein Salzhemmendorf hatte alle Hände voll zu tun. Der Verein um den Vorsitzenden Torsten Ziegenmeyer hatte in mühevoller Arbeit einen großen Verkaufs- und Grillstand sowie Sitzmöglichkeiten in Absprache mit der Forstverwaltung auf den Platz vor dem Lönsturm gebracht. Dort herrschte fast während des ganzen Tages reger Betrieb und das Gegrillte des Vereins wurde in allerhöchsten Tönen gelobt.

veröffentlicht am 16.06.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 12:41 Uhr

Im Vergleich zu den Vorjahren wurde vom Heimatverein ein leicht erhöhtes Besucheraufkommen wahrgenommen. Positiv wurde von den vielen Besuchern die Öffnung des Lönsturms beurteilt. Bei herrlichem Wetter konnten die Turmbesteiger in weiter Entfernung den Brocken sehen. Allerdings konnten auch die Mitglieder des Heimat- und Verkehrsvereins nicht verhindern, dass einige Personen zu schnell zu viel Alkohol konsumierten und dann unangenehm auffielen. So ereignete sich weiter unten auf dem Waldweg zwischen Lönsturm und Salzhemmendorf am Nachmittag eine Auseinandersetzung mit Körperverletzungen. Dabei wurden ein 35- jähriger Salzhemmendorfer und eine 18-jährige Salzhemmendorferin verletzt. Die beiden wurden ins Krankenhaus eingeliefert, wobei der 35-Jährige danach noch aufgrund seiner Gesichtsverletzung in die MHH nach Hannover verlegt wurde.

Mittlerweile konnten beide wieder das Krankenhaus verlassen. Der Sachverhalt wird derzeit noch von der Polizei ermittelt. Beteiligt waren an der Auseinandersetzung offenbar noch ein 20-Jähriger aus Marienhagen und ein 18-Jähriger aus Wallensen. Alle Beteiligten waren vermutlich alkoholisiert. Polizeihauptkommissar Karl-Heinz Brand von der Polizeistation Salzhemmendorf war mit dem sonstigen Verlauf des Tages zufrieden. „Außer diesem Vorfall gab es keine weiteren Einsätze in dem Gebiet.“

Die Masse der Salzhemmendorfer verhielt sich nicht aggressiv und feierte ein fröhliches Fest. Einige ließen allerdings auf dem Weg zum und vom Lönsturm ihren Müll zurück, den dann Familiengruppen wie zum Beispiel die Hezeks aufsammelten und entsorgten, damit er den Wald nicht verschandelt. Der kleine Marlon Hezek fand es gar nicht toll, dass Erwachsene so schlecht mit seinem „Lieblingswald“ umgehen.

Familie Hezek sammelte geduldig den Müll ein, den einige Wanderer zu Himmelfahrt einfach in den Wald geschmissen hatten.

Fotos: gök



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