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Bereits zwei Hunde fressen Rattengift und Stecknadeln / Polizei bittet nun Zeugen um Mithilfe

Unbekannter Tierquäler legt tödliche Köder aus

Bevern (red). Ein ungewöhnlicher Fall von Tierquälerei beschäftigt derzeit Polizeioberkommissar Peter Soth von der Polizeistation Bevern. In Holenberg hat ein unbekannter Täter bereits zweimal im Bereich der Bushaltestelle mit Rattengift und Stecknadeln beziehungsweise Glasscherben präparierte Köder ausgelegt, die von Hunden gefressen wurden. Die Hunde mussten jeweils tierärztlich behandelt werden.

veröffentlicht am 22.10.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 02:21 Uhr

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Wie die Polizei Holzminden gestern weiter mitteilte, habe in einem ersten Fall Mitte September ein Münsterländer Rüde von dem offensichtlich gezielt ausgelegtem Mettklumpen gefressen, der mit so Stecknadeln und kleinen dünnwandigen Glasscherben gespickt war. In einer Stadtoldendorfer Tierarztpraxis musste der Hund anschließend tierärztlich behandelt werden, wo durch Röntgenaufnahmen und aufgrund des Erbrochenen die Gegenstände sichergestellt werden konnten. Ein erneuter Fall ereignete sich dann am vergangenen Donnerstag gegen 21 Uhr wiederum im Bereich der Bushaltestelle in Holenberg an der Kreisstraße 37. Die Zehn-Monate alte Hündin „Asta“, die mit ihrem Hundehalter in dem Bereich unterwegs war, fraß von einem Köder, der mit Rattengift und Glasscherben behandelt worden war. Auch „Asta“ musste tierärztlich versorgt werden. Laut Polizei ist noch nicht absehbar, ob das Tier die Folgen überleben wird.

Polizeioberkommissar Peter Soth bittet nun Zeugen – insbesondere die Bewohner aus Holenberg – sich bei der Polizei unter 05531/949818 oder 9580 zu melden.

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