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Unbegreiflich

Wer in der Stadt Hameln auf diesen Deal verfallen ist und diese sogenannte Kooperation genehmigt hat, ist nicht so recht klar. Klar aber ist der Mangel an Verantwortung der Verantwortlichen und entsprechend gequält die Bemühungen des Pressesprechers um Rechtfertigung und Beschwichtigung.

veröffentlicht am 07.02.2020 um 00:04 Uhr

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Zu: „Der Pakt der Stadtbücherei mit Amazon“, vom 30. Januar


Angesichts der vielfach beklagten negativen Auswirkungen überbordender Online-Käufe auf den Einzelhandel vor Ort, das innerstädtische Leben und nicht zuletzt auf Klima und Umwelt durch ein erhöhtes Verkehrs- und Abfallaufkommen, ist es nicht zu begreifen, dass die Stadt Hameln einem international marktbeherrschenden Online-Handelskonzern mit ihrer Bücherei eine Werbeplattform bietet.

Was sollen wir als steuerzahlende Bürger davon halten, dass ein Konzern, der ein Meister darin ist, keine Steuern zu zahlen, durch unsere Stadtbücherei beworben wird, die aus Steuermitteln finanziert wird und so wie auch andere öffentliche Einrichtungen ständig mit begrenzten Haushaltsmitteln zurechtkommen muss? Und was sollen wir als Nutzer der Stadtbücherei davon halten, dass wir beim Lesen des Online-Katalogs darauf hingewiesen werden, dass wir die Bücher ja auch gleich bei Amazon bestellen können? In dem Dewezet-Artikel wird diese Widersprüchlichkeit klar und deutlich herausgearbeitet.

Die Auflösung seitens der Verantwortlichen der Stadt Hameln steht noch aus. Vielleicht gibt es ja auch noch mehr Ideen zur Kooperation mit Amazon und Konsorten?



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