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63-Jähriger stirbt nach Kollision mit Autotransporter / Ersthelfer zerschneidet sich die Hände

Unachtsamkeit kostet Lkw-Fahrer das Leben

Der durch den Aufprall vom Autotransporter geschleuderte VW Caddy musste von Einsatzkräften auf die Räder gestellt werden. Fotos: tol Rehren (la). Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn 2 zwischen Lauenau und Rehren ist gestern um kurz vor sieben Uhr ein Lkw-Fahrer ums Leben gekommen. Er war etwa 500 Meter vor der Abfahrt Rehren in Fahrtrichtung Dortmund mit einem vorausfahrenden Autotransporter zusammengeprallt.

veröffentlicht am 12.04.2007 um 00:00 Uhr

Die Vorderachse der Sattelzugmaschine hatte sich bei der Kollisi

Wie die Beamten des Verkehrsunfalldienstes der Polizeidirektion Hannover mitteilten, handelt es sich bei dem tödlich Verunglückten um einen 63-Jährigen aus der Nähe von Dresden, der als Aushilfsfahrer unterwegs war. Nach ersten Einschätzungen der Ermittler ist er mit seinem Sattelzug, der Schmiedezünder geladen hatte, aufgrund von Unachtsamkeit auf den an einem Stauende etwas langsamer fahrenden Autotransporter eines 41-Jährigen aufgefahren. Dabei wurde das Führerhaus des Sattelzuges so unglücklich getroffen, dass es zu den tödlichen Verletzungen kam. Der Fahrer des Autotransporters blieb zunächst unverletzt, zog sich dann aber Schnittwunden an den Händen zu, als er versuchte, den 63-Jährigen aus dessen völlig demolierter Zugmaschine zu ziehen. Jede Hilfe kam aber zu spät. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Lauenau mussten den Toten mit Hilfe von hydraulischer Rettungsschere und Spreizer bergen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde ein VW Caddy von der Ladefläche des Autotransporters auf die mittlere Fahrspur geschleudert. Das Fahrzeug überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Der Verkehr wurde zunächst einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Dadurch kam es zu einem Stau mit einer Länge von bis zu zwölf Kilometern. Während der Aufräumarbeiten, die bis kurz nach 13 Uhr dauerten, konnte der Verkehr dann zweispurig am Unglücksort vorbeigeführt werden. Der Gesamtsachschaden wird vonder Polizei auf rund 68 000 Euro geschätzt.

Eine Spur der Zerstörung hinter den verunglückten Lkw auf dem St
  • Eine Spur der Zerstörung hinter den verunglückten Lkw auf dem Standstreifen der Autobahn.
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