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Hirschhornkäfer erhalten neues Domizil

Umzug in Museumsgarten

Tündern. Eine naturkundliche Exkursion durch den Bauergarten vom Dorfmuseum Tündern unternahmen die Museumskinder des Vereins für Heimatpflege und Grenzbeziehung „Tundirum“ gemeinsam mit Mitgliedern der Umweltschutzgruppe des Hamelner Cornelienheims am Pflümerweg.

veröffentlicht am 12.05.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 15:41 Uhr

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Anlass bot die Umsiedlung von Nashornkäfern, die Gertrud Wollenweber aus dem Kompost in ihrem eigenen Garten gesammelt hatte und die in der idyllischen Anlage mitten im Dorf ein neues Zuhause erhalten sollten. Kaum jemand der Teilnehmer hat bisher so große Käfer gesehen. Entsprechend schwer taten sich Jungen und Mädchen und die Heimbewohner, die bräunlich-scharz glänzenden Krabbler vorsichtig zwischen Ästen im Bauerngarten abzulegen. Wollenweber meinte, Nashornkäfer legen die Eier gern in Komposthaufen mit sehr holzigem Anteil. Die verpuppten Larven schlüpfen erst nach einem Jahr. Die eigentlichen Käfer, die sich gern von Baumsäften ernährten, lebten nur wenige Wochen.

Mit einer Führung durch den Bauerngarten, in dem auch ein Insektenhotel aufgebaut wurde, endete der Ausflug in die Insektenwelt des Museumsgartens.

Gertrud Wollenweber zeigt den Museumskindern die Hirschhornkäfer, die in ihrem Garten geschlüpft sind.



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