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Paritätischer Kreisverband zieht positive Jahresbilanz / 130 behinderte Schüler werden von Freiwilligen begleitet

Umstellung in der Betreuung verlief ohne Probleme

Hameln. Das Auslaufen des Zivildienstes und die Umstellung auf den Bundesfreiwilligendienst sind vom Paritätischen Kreisverband Hameln-Pyrmont ohne große Probleme bewältigt worden. Mit dazu beigetragen hat das große Interesse von jungen Frauen am freiwilligen sozialen Jahr

veröffentlicht am 12.01.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 02:41 Uhr

im Betreuungsbereich der Schulassistenz. Mit diesen FSJ-lern und vielen pädagogischen Fachkräften werden im Kreisgebiet über 130 behinderte Schülerinnen und Schüler in Regelschulen betreut. „Wir sind stolz darauf, dass wir mit dem Landkreis das Thema Inklusion in diesem Bereich der Schulbildung bereits umgesetzt haben“, sagt Norbert Raabe, Geschäftsführer des Paritätischen Hameln-Pyrmont in seinem Jahresrückblick.

In der ambulanten Pflege haben beide Sozialstationen bei der MDK-Prüfung die Note 1 erhalten. Vorteilhaft wirke sich aus, dass einige Pflegekräfte eine palliative Zusatzausbildung absolviert haben. Die Zusammenarbeit mit dem Palliativ-Stützpunkt Hameln laufe reibungslos.

Nach anfänglichen Umstellungsschwierigkeiten hat sich der Umzug ins FiZ für die Kontaktstelle für Selbsthilfe und die Freiwilligen-Agentur positiv ausgewirkt. Beide Angebote werden in den neuen Räumen gut angenommen.

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V. li: Rüdiger Butte, Gabriele Lösekrug-Möller, Frank-Walter Steinmeier und Norbert Raabe bei der Tschernobyl-Ausstellung im Hochzeitshaus.

Besonderer Höhepunkt bei der Kontaktstelle für Selbsthilfe war das 25-jährige Jubiläum, das im Oktober im Lalu mit über 100 Gästen gefeiert wurde. Die Freiwilligen-Agentur hat den 1. Hamelner Freiwilligentag in Zusammenarbeit mit der Stadt Hameln durchgeführt. Die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Handwerksbetrieben und sozialen Organisationen wurde dabei angeregt.

Die Neueröffnung des Seniorenservicebüros (SSB) im Sommer bildete ein weiteres Highlight in der paritätischen Sozialarbeit. Im SSB wird ein Schwerpunkt auf altersgerechtes Wohnen gelegt sowie auf die Fortbildung von Senioren, die sich auch im Rentenalter noch freiwillig engagieren möchten. Im Mai haben wurde mit der Seniorengymnastik im Bürgergarten begonnen. Von anfänglich sechs Teilnehmern, die sich jeden Mittwochvormittag trafen, ist die Zahl der Mitturner auf 17 angestiegen. Während der Wintermonate findet die Hockergymnastik montags im Seniorentreff des Paritätischen statt.

Großes Interesse fand auch die Tschernobyl-Ausstellung zum 25. Jahrestag der Katastrophe, die der Paritätische in Zusammenarbeit mit dem BUND und dem Verein Freunde für Kinder in Brjansk durchgeführt hat. Zahlreiche Schulklassen sind der Einladung ins Hochzeitshaus gefolgt. Insgesamt wurden 1000 Besucher, unter ihnen Frank-Walter Steinmeier, gezählt. Der vom Integrationsbüro des Landkreises organisierte 4. Tag der Kulturen fand im September in Hessisch Oldendorf statt. Erfolgreich abgeschlossen wurde der 1. Fahrradkurs für Migrantinnen mit der Polizei Hameln auf dem Verkehrsübungsplatz.

Zur Bewältigung der vielfältigen sozialen Aufgaben des Paritätischen Hameln-Pyrmont konnte Ende des Jahres der 200. Mitarbeiter beim Kreisverband begrüßt werden.



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